Fallbericht Feivel, 7-jähriger Quarter Horse Wallach: "Um mehr als 100% besser"

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Als der 7-jährige, in der Westerndsiziplin Reining ausgebildete Quarter Horse Wallach Feivel zu Kristin Helm und David Pfahler in Beritt kam, merkten die beiden schnell, dass er völlig steif und fest war. Beim Longieren lief er immer mit dem Kopf nach außen gedreht und war völlig verbogen. Auch unter dem Reiter war es nicht besser. Kristin Helm beschreibt ihre Eindrücke beim Reiten von Feivel so: "Wenn man versuchte, ihn zu biegen oder seine Hüfte zu verschieben, kam er ganz schnell an seine Grenzen. Wir haben schnell gemerkt, dass er völlig blockiert war." In dieses Bild passte auch, dass der Wallach im Galopp sehr schwierig zu sitzen war, da er völlig schief lief. Das führte dazu, dass er seinen Reiter so stark nach „außen“ setzte, dass dieser Schwierigkeiten hatte, die Schiefe auszugleichen. Selbst beim Angurten gab es Probleme. Man musste enorm aufpassen, da Feivel offenbar an einem „Sattelzwang“ litt.
Da Kristin Helm und David Pfahler schon viele Jahre ihre Pferde bei mir in der Betreuung haben und diese regelmäßig von mir anschauen und behandeln lassen, zögerten sie nicht, mich auch wegen ihres Berittpferdes Feivel anzusprechen und so machten wir einen Termin aus. Bereits nach der ersten Behandlung ging es dem Quarter Horse Wallach deutlich besser. "Ich habe bislang noch bei keinem Pferd eine so deutliche Veränderung gemerkt wie bei Feivel." schrieb mit Kirstin Helm nach der ersten Behandlung. "Feivel kann sich jetzt wieder bewegen und er lässt sich problemlos biegen und in der Hüfte verschieben. Er ist um mehr als 100% besser! Es ist einfach perfekt." Auch beim Satteln hat er nun fast keine Probleme mehr. Beeindruckend fand Kirstin Helm auch, dass sie von Leuten im Stall angesprochen wurde, die fragten, was das denn für ein Pferd sei. Als sie antwortete, dass es immer noch derselbe ist, allerdings nach einer Behandlung durch mich, waren die Leute wohl sehr verwundert. Für seine beiden Ausbilder und für die Besitzer ist es eine große Freude zu sehen, wie sich Feivel entwickelt und weiter Fortschritte macht!
 

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Wenn ein Pferd am liebsten einfach nur davonlaufen würde – die Geschichte des 10-jährigen Bayern-Wallachs Artus gibt Hoffnung

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Im Alter von fünf Jahren kam der Bayern-Wallach Artus als Freizeitpferd zu Tanja Neumann*. Es hieß, er sei 4-jährig von einem Profi angeritten worden. Später stellte sich dann jedoch heraus, dass dies in nur 8 Wochen geschehen ist. Beim Reiten ging Artus sehr gegen den Zügel, ließ sich nicht stellen oder biegen und sein Schritt war sehr übereilt. Tanja Neumann hatte den Eindruck, dass Artus vor etwas davonlaufen wollte. Gleichzeitig war er sehr schreckhaft. Ein ruhiger, sauberer Schritt war daher nicht möglich. Immer wieder fiel Artus in den Pass. Auch das Ausbalancieren im Trab und im Galopp fiel ihm sehr schwer. Dieses Verhalten zeigte der Wallach auch ohne Reiter beim Longieren oder Freilaufen. Ausritte ins Gelände waren ebenfalls schwierig, da Artus sehr ängstlich war, viel stolperte und vor allem bergab nur im Pass ging. Nach einigen Wochen geduldigen Trainings fing er an, hinten links leicht zu lahmen. Diese Lahmheit war teilweise nur zu erahnen, eher ein „Haken“ als Lahmen. Es begann eine Odyssee: die Suche nach der sprichwörtlichen Stecknadel im Heuhaufen. Denn weder Tierärzte noch Sattler, Reitlehrer oder Bereiter konnten Tanja Neumann und Artus wirklich weiterhelfen, zumeist sahen sie diese Lahmheit und Unwilligkeit des Pferdes nicht einmal. Der Kundin fiel durch genaues Beobachten und Wahrnehmen schließlich auf, dass die Lahmheiten immer dann kamen, wenn sich Fortschritte im Training einzustellen begannen. Wenn Artus also anfing, sich stellen und biegen zu lassen oder wenn er anfing, über den Rücken zu gehen, lahmte er. Wenn man ihn in Ruhe ließ verschwanden die Symptome wieder. Beim Arbeiten zeigte sich Artus also unwillig, während er beim täglichen Umgang sehr lieb war. Nach über zwei Jahren vergeblicher Mühe beschloss Tanja Neumann, ihn als Beistellpferd zu sich daheim in den Offenstall zu holen. Doch selbst das schien auf Dauer nicht tragbar zu sein. Er fing nun auch ohne die Trainings-Belastung an zu lahmen, mal vorne, mal hinten. Überhaupt machte Artus ein sehr trauriges Gesicht und bekam in der Zeit auch seine bisher einzige Kolik, nach der er sehr abmagerte und seinen Lebenswillen zu verlieren drohte. Von seinen Pferdekumpels wurde er nur noch verbissen.
Per Zufall entdeckte Frau Neumann dann 2010 meine Internetseite. Obwohl sie die Hoffnung auf Besserung schon beinahe aufgegeben hatte, vereinbarten wir einen Termin. "Der erste Termin mit Ihnen war für mich wie ein letzter Strohhalm, an den ich mich klammern konnte", berichtete mir Frau Neumann dann einige Wochen später. Bei meiner Untersuchung von Artus stellte ich viele Baustellen fest. So hatte er zum Beispiel einen Mangel an Selen, das wichtig für den Aufbau der Muskulatur ist. Hinzu kamen Zinkmangel, Probleme mit der Kastrationsnarbe und beinahe der gesamte Rückenbereich war stark verspannt. Bereits nach meinem ersten Besuch zeigte sich eine deutliche Besserung. Es war zwar noch nicht an Reiten zu denken, aber Artus nahm wieder an Gewicht zu, fühlte sich sichtbar wohler in seiner Haut und baute langsam auch seine Muskulatur wieder auf und das ganz ohne aktives Training. Im Zeitraum von fast sechs Monaten habe ich Artus insgesamt vier Mal behandelt. Während dieser Zeit hat Frau Neumann den Wallach zusätzlich mithilfe des Cepes-Lasers nach meiner Anleitung selbst behandelt. Vor allem die Kastrationsnarbe reagierte sehr schön auf den Laser. Frau Neumann stellte fest: "Zu Beginn habe ich die Kastrationsnarbe jeden Tag mit dem Laser behandelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Narbe vor der Behandlung immer mehr Spannung zu haben schien, während sie sich direkt nach der Behandlung deutlich weicher anfühlte. Eine so direkte Veränderung zu beobachten, war schon verblüffend. Artus hat die Behandlung immer sehr genossen und still gehalten, was sonst gar nicht seine Art ist. Auch das Lasern der Akupunkturpunkte hat Artus immer sichtlich genossen.
Nach etwa zwei Wochen merkte ich, dass sich das Narbengewebe insgesamt veränderte und weicher wurde. In der Zeit habe ich beobachtet, dass sich die Narbe bei Wetterwechsel aber wieder verhärtete, nach der Behandlung aber sofort wieder weicher wurde."

Artus Reaktion auf das Entstören seiner Kastrationsnarbe war ein deutlicher Hinweis darauf, dass das leichte Lahmen im Zusammenhang mit der Kastrationsnarbe stehen muss. Denn immer wenn sich die Kastrationsnarbe verklebt anfühlte, lief Artus auf dem Reitplatz nicht ganz sauber, während er an anderen Tagen über den Reitplatz schwebte. Im Zusammenhang mit der Kastrationsnarbe muss auch der Samenstrangstumpf erwähnt werden, da es dort oft zu Verklebungen mit Gewebe im Inneren kommt, wodurch ein Zug auf die Fascien ausgeübt wird, der Schmerzen und Lahmheit verursachen kann. Nach etwa vier Wochen ging Tanja Neumann dazu über, das Narbengewebe nicht mehr jeden Tag zu behandeln, sondern nur noch 2-3 mal pro Woche, je nach Bedarf. Mittlerweile behandelt sie das Narbengewebe nur noch wenn sie merkt, dass sich das Gewebe wieder verspannt bzw. wenn Artus insgesamt verspannt läuft und nach dem Lasern fühlt es sich sofort wieder weicher an.

Auch ihre beiden Stuten sollten in den Genuss der Laserbehandlung kommen – allerdings musste Tanja Neumann feststellen, dass diese die Stimulierung der Akupunkturpunkte per Hand dem Laser vorzogen. Während die Stuten beim Laser unruhig waren, entspannten sie sich mit Einsatz der Hände und standen gewohnt still.

Der Kauf des Cepes-Laser war für Tanja Neumann eine gute Entscheidung, denn nicht nur für ihre Pferde kommt das Gerät zum Einsatz: "Ich selber habe den Laser auch angewendet bzw. wende ihn bei Bedarf immer wieder gerne an, vor allem bei Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich. Ich halte den Laser dann ca. 10 Minuten auf die verspannte Stelle und merke ziemlich schnell, dass sich dieser Bereich entspannt. Frau Dr. Reitz hat mir zusätzlich zwei Punkte an der Hand gezeigt, die ich bei Verspannung im Rückenbereich behandeln kann. Hier merke ich aber keine unmittelbare Veränderung. Aber alles in allem ist die Handhabung mit dem Cepes-Laser sehr einfach. Und einfach ideal ist es, die Arbeit von Frau Dr. Reitz mit dem Laser so effektiv unterstützen zu können. Denn ohne den Laser hätte es ganz sicher viel länger gedauert, Artus' Kastrationsnarbe zu "entstören". Ich habe es deshalb nicht bereut, das Geld für den Laser investiert zu haben."

Mittlerweile reitet Tanja Neumann Artus auch wieder und berichtet erfreut, dass ihr Wallach nun viel ausgeglichener ist. "Er dehnt sich schön an die Zügel, entwickelt schwungvolle Gänge und läuft mehr und mehr über den Rücken. Auch das Ausreiten ist viel entspannter geworden. Das schönste ist jedoch, Artus auf der Weide zu beobachten. Seine Ausgelassenheit beim Spielen mit seinen Pferdekumpels, das wilde Galoppieren, stuntman-reifes Buckeln und fröhliches Gequietsche zeigen mir, dass Frau Dr. Reitz eine sehr wertvolle Arbeit leistet."

* die Namen wurden auf Wunsch geändert
 

 

Artus 2010 vor der Behandlung

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Artus 2011 nach der Behandlung

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Behandlung der Kastrationsnarbe mit dem Cepes Laser ®

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"Ich bin sehr froh, dass ich mit meinem Pferd bei Frau Dr. Reitz „gelandet“ bin." – die zum Glück endliche Lahmheitsgeschichte von Piju, einem 15-jährigen Lusi­tano-Wallach

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Piju, ein 15-jähriger Lusitano-Wallach verletzte sich letztes Jahr im September, vermutlich beim mehrfachen Durchkriechen unter einer Sperrkette zur Nachbarbox und ging hinten rechts ungleich. Auf Anweisung des Tierarztes sollte er in seiner Box bleiben und wurde mit entzündungshemmenden sowie schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Als jedoch nach ca. 6 bis 8 Wochen keine Besserung eintrat, erfolgte unter Aufsicht des Tierarztes an der Longe erneut eine Lahmheitsdiagnose. Piju nutze seine Chance und tobte ausgiebig, mit der Folge, dass er nun richtig lahm ging.
Ende November letzten Jahres zog Pijus Besitzerin dann eine Osteopathin hinzu. Diese vermutete die Verletzung im Bereich der Aduktoren  und Beckenansatzmuskulatur. Eine Behandlung ihrerseits führte aber leider nicht zu einer Besserung.
So kam Sibylle Nast-Kolb-Lorenz schließlich zu mir. Nach meiner Untersuchung empfahl ich ihr, das Pferd zunächst in einer Klinik untersuchen zu lassen, um eine klare Diagnose zu erhalten. In der Klinik stellte sich heraus, dass Piju einen Bandansatz-Anriss im Knie hatte, woraufhin er dort etwa 4 Wochen in der Box stand und eine Stoßwellenbehandlung erhielt. Überraschenderweise lahmte Piju nachdem diese Verletzung verheilt war immer noch, wenn auch nicht mehr so gravierend wie zuvor. Die nächste Diagnose lautete: Verletzung des Iliosakralgelenks. Zur Behandlung bekam er weiterhin die Stoßwellentherapie und durfte 5 x wöchentlich schwimmen. Das hat ihm sicher sehr gut getan: Allerdings lief Piju auch nach 4 Monaten Klinikaufenthalt noch nicht sauber bzw. nach ersten Reitversuchen vor Ort wieder schlechter. Deshalb wurde er mit Spritzen direkt ins Iliosakralgelenk behandelt.
Auf meinen Rat hin holte Sibylle Nast-Kolb-Lorenz Piju wieder nach Hause. Nach meiner ersten Behandlung mit Akupunktur und Chiropraktik sowie erstem Weidegang ging Piju zunächst erschreckend lahm. Frau Nast-Kolb-Lorenz begann nun aber trotz der Lahmheit mit dressurmäßiger Bodenarbeit wie Übertreten, Travers und Piaffe. Zusätzlich kam der Lusitano 2 x täglich in den Genuss von Magnetfeldtherapie und Akupressur. Dass Ergebnis war sehr erfreulich, denn seine Lahmheit verbesserte sich im Laufe von ca. 5 Wochen deutlich. Eine weitere Untersuchung und Behandlung, die ich ca. 4 Wochen später durchführte, bestätigte die Verbesserung im Bereich Iliosakralgelenk und Hüfte. Nach ca. 8 Wochen begann die Besitzerin, Piju ca. 3 x wöchentlich vorsichtig für 20 bis 30 Minuten zu reiten. Auf dem Programm standen vor allem Seitengänge, die das rechte Hinterbein unter den Schwerpunkt bringen. Zusätzlich machte Sibylle Nast-Kolb-Lorenz immer noch 2 x täglich Magnetfeldtherapie und Akupressur. Noch für einige Zeit konnte man sehen, dass es Piju schwerfällt, mit dem rechten Hinterbein nach vorn zu transportieren, allerdings ließ sich die Bewegung beeinflussen, indem das rechte Hinterbein durch touchieren und beim Reiten gezielt zum Mitarbeiten aufgefordert wird. Piju schnaubt während der Arbeit immer wieder ab, was ein Indiz ist, dass das Pferd sich bei der Arbeit relativ wohl fühlt.
Sibylle Nast-Kolb-Lorenz ist mit der Verbesserung zufrieden und sehr froh, dass sie mit ihrem Pferd bei mir „gelandet“ ist. Ihre Hoffnung ist, dass Piju irgendwann wieder 100%ig sauber läuft und sie wieder voll mit ihm arbeiten kann.

"Ich bin der Meinung, dass zu aller gymnastischen Arbeit und der manuellen Behandlung die Behandlung mit der Magnetfeldmatte eine große Unterstützung ist." beschreibt Sibylle Nast-Kolb-Lorenz ihre Erfahrungen mit der Magnetfeldtherapie. "Während einer 10-tägigen Behandlungspause hatte ich das Gefühl, dass sich das Ungleich-Gehen wieder etwas verstärk hat." Außerdem berichtete sie mir, dass vom Magnetfeld nicht nur Piju sondern als Begleiterscheinung auch sie profitiert: "Ich habe mir vor ungefähr 1 Jahr eine tiefe Verletzung am Zeigefinger zugezogen. Die Narbe ist sehr wulstig und war äußerst druckempfindlich. Ich habe diesen Finger regelmäßig ebenfalls an den Intensivapplikator gehalten und war höchst erstaunt, als ich nach 1 Woche (!) ganz nebenbei bemerkte, dass die Druckempfindlichkeit verschwunden war und ich mit der linken Hand wieder problemlos angurten konnte.
Ein weiteres Aha-Erlebnis hatten wir mit der Behandlung eines großen Überbeins bei einem weiteren Pferd. Dieses Überbein hat sich innerhalb von 8 Wochen nahezu halbiert! Auch das Pferd einer Freundin profitiert von der Magnetfeldtherapie. Der Wallach ist seit der Behandlung noch lockerer und seine Bewegungen fließender geworden."

Mittlerweile läuft Piju beim Reiten fast nicht mehr ungleich. Für Sibylle Nast-Kolb-Lorenz war es "ein unbeschreiblich schönes Gefühl, endlich mal wieder ein Pferd unter sich zu haben, dass schwingt und etwas abdrückt, anstatt nur vor sich hin zu paddeln."
 

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Vorsorge: So erkennen Sie, ob Ihr Pferd Muskelverspannungen, Blockaden der Wirbelsäule oder andere Probleme hat

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 Pferde sind sehr sensible Lebewesen. Sie äußern Probleme und Schmerzen zwar nicht mit ihrer Stimme, aber fast immer viel früher als der Reiter diese im täglichen Umgang bemerkt.

Da es für uns Menschen nicht immer leicht ist, die Pferdesprache 1:1 zu verstehen, ist es gut zu wissen, dass man durch eine einfache Überprüfung erste Anzeichen für Probleme selbst erkennen kann. Dies können Hinweise auf Muskelverspannungen, Blockaden der Wirbelsäule aber auch Hinweise auf eine mögliche Erkrankung innerer Organe oder eine Stoffwechselstörung sein. Doch auch für diese präventive Maßnahme gilt: gewusst wie!

Zur Überprüfung benötigen Sie einen Kugelschreiber, das hintere Ende eines Bleistiftes oder einen Hufkratzer. Nun fahren Sie mit diesem Gegenstand zwei spezielle Linien am Körper Ihres Pferdes entlang. Die erste Linie beginnt hinter den Ohren des Pferdes, seitlich am Hals, ca. 3 Fingerbreit unterhalb des Mähnenkammes. Fahren Sie hier die Muskulatur mit mäßigem Druck ab. Verfolgen Sie diese Linie, wie in der Skizze gezeigt, einmal vor der Schulter um dort eine mögliche, verspannte Halsmuskulatur zu ertasten. Als nächstes überprüfen Sie in gleicher Weise die Rückenmuskulatur ca. eine Handbreit seitlich der Rückenmittellinie. Für die zweite Linie fahren Sie im Anschluss direkt über die Mittellinie des Rückens, also direkt über die Dornfortsätze.

Worauf sollten Sie beim Abfahren der Linien achten?
Hinweise auf Probleme in diesen Bereichen sind ein Ausweichen oder Einsinken des Pferdes, ein Anspannen der Muskulatur sowie Muskelzittern. Bei einem oder mehreren dieser Anzeichen sollten Sie Ihr Pferd rechtzeitig von mir oder einem anderen Spezialisten Ihrer Wahl überprüfen lassen. Berücksichtigen Sie bei dem Abfahren Ihres Pferdes bitte, dass Pferde dieses Vorgehen zunächst als ungewohnt empfinden und aus Unsicherheit reagieren können. Daher sollten Sie dieses Vorgehen zwei bis dreimal hintereinander wiederholen. Bei einer starken Reaktion vermindern Sie den Druck bzw. bei keiner Reaktion verstärken Sie den Druck etwas. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Eindruck, in welchen Bereichen Verspannungen und Blockaden vorliegen könnten. Es empfiehlt sich, diese Überprüfung der Empfindlichkeit nach einigen Tagen zu wiederholen. Sollte dann immer noch eine Reaktion vorhanden sein, ist es ratsam, einen Behandlungstermin mit mir abzustimmen, damit es nicht zu einem Verschleppen und Fortschreiten von Verspannungen kommt.

Wer in punkto Vorsorge noch einen Schritt weitergehen möchte, kann mein Angebot der regelmäßigen Vorsorge und Betreuung nutzen. Senden Sie mir bei Interesse bitte einfach eine eMail!
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Tipps rund ums Pferd


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Die tierärztliche Praxis für Akupunktur und Chiropraktik: Mit ganzheitlichem Therapieansatz, Betreuungs- und Vorsorgekonzept und durch das individuelle Zusammenspiel von Akupunktur, Akupressur, Chiropraktik, Cranio Sakraler Therapie und Lasertherapie können überzeugende Erfolge erzielt werden.