Fallbericht: Chacco´s Girl - Akupunktur und Chiropraktik

 

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"Kaum zu glauben, was mit Akupunktur und Chiropraktik möglich ist"


Chacco´s Girl aus Chacco-Blue – die 10-jährige Oldenburger Stute hatte ihr außerordentliches Talent auf zahlreichen Springturnieren bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Doch dann stürzte sie zwei Mal in Folge unglücklich von der Verladerampe. Der behandelnde Tierarzt spritzte in den Ischias und den Rücken. Parallel ließ Stefanie Baur, die Besitzerin, die Stute auch chiropraktisch mehrfach behandeln. Doch das Becken blieb schief und die Halswirbel waren ebenfalls weiter blockiert. Das führte dazu, dass Rittigkeit und Springvermögen sehr stark eingeschränkt waren. Erschwerend hinzu kam, dass Chacco's Girl seit sie zu Steffi Baur kam, an Magenproblemen litt.


Auf Empfehlung rief Frau Baur Dr. med. vet. Astrid Reitz an. Kurzfristig konnte sie mit ihrer Stute zu einem Stall kommen, wo Frau Dr. Reitz mehrere Pferde und auch Chacco's Girl behandelte. "Als ich Chacco's Girl das erste Mal begegnete, ließ sich die Stute von mir kaum anfassen, da sie so verspannt war. Die Untersuchung zeigte massive Blockaden und Verspannungen", erinnert sich Dr. med. vet. Astrid Reitz. "Frau Dr. Reitz sagte sofort, dass es wohl eine Weile dauern würde und einige Behandlungen brauchen würde, bis alle Blockaden langfristig gelöst sind", so die Besitzerin. Doch zu ihrer großen Überraschung stellte sie fest, dass ihre Stute bereits direkt nach der Behandlung deutlich besser lief.


Nach der zweiten Behandlung war die Stute kaum wieder zu erkennen und nach der dritten Behandlung schien es ein ganz anderes Pferd zu sein. "Die Schiefe ist fast verschwunden, es fand ein sichtbarer Muskelaufbau statt und sie springt wieder fantastisch. Nach den 3 Behandlungen hat meine Stute auch so gut wie keine Magenprobleme mehr." Frau Baur fuhr daraufhin mit ihrer Stute zur Pferd International nach München, wo sie am nächsten Tag startete. "Chacco's Girl flog förmlich über die Hindernisse und erzielte in der Springprüfung den 1. Platz", freut sich Steffi Baur.


Auch Dr. med. vet. Astrid Reitz freut sich sehr über diesen Erfolg: "Mich berührt es immer wieder aufs Neue, so hautnah miterleben zu dürfen, was eigentlich möglich ist, wenn die Blockaden durch meine Behandlungen aufgelöst werden konnten. Es ist schön und oftmals beeindruckend, zu sehen, welche Potentiale in den Pferden tatsächlich schlummern!"


Inzwischen hat Chacco´s Girl sogar die Baden-Württembergische Landesmeisterschaft der jungen Reiter 2016 gewonnen – Herzlichen Glückwunsch!

 


Fallbericht: Haflingerstute Nora und die Akupressur

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 Mit regelmäßiger, begleitender Akupressur schneller zum Ziel 


 Schon seit einigen Monaten war die 18 jährige Haflingerstute Nora verspannt und wirkte in höheren Gangarten unwillig. An Silvester 2015 ging dann plötzlich gar nichts mehr. Die Verspannungen zeigten sich bereits im Schritt. Sofort stieg Bettina Schwing ab. Gleich Anfang Januar nahm sie erstmals Kontakt zu Dr. med. vet. Astrid Reitz auf und bekam zu ihrer Freude kurzfristig einen Termin.

Bei der Untersuchung durch Frau Dr. Reitz bestätigte sich der Verdacht der Besitzerin, dass die Blockaden ihrer Stute schon lange vorhanden waren. Bereits nach der ersten Akupunktur- und Chiropraktik-Behandlung war Nora sehr zufrieden und wirkte in jeder Hinsicht gelöst.

"Frau Dr. Reitz kündigte mir jedoch an, dass neben einem kräftigen Muskelkater auch die lang etablierten Blockaden zurückkehren würden – wenn auch in verringerter Form – und das Nora noch einige Behandlungen brauchen würde bis wir am Ziel sind", fasst Frau Schwing das Ergebnis der ersten Behandlung zusammen. "Auf meine Frage, wie ich mein Pferd bestmöglich selbst unterstützen kann, empfahl sie mir ihre Akupressur DVD und das dazugehörige Booklet." So kaufte Bettina Schwing kurzentschlossen die DVD mitsamt dem Booklet, um ihren Beitrag zur Heilung von Nora leisten zu können. 

Von da an bekam Nora fast täglich einmal ihre Akupressur. "Mithilfe der Anleitung von der DVD und dem Booklet, war es für mich ganz einfach, die Akupressur auszuführen. Frau Dr. Reitz hatte mir einen Behandlungsplan erstellt und bei Nora die individuellen Punkte farbig markiert. So konnte absolut nichts schief gehen."  Sehr hilfreich waren für die Pferdebesitzerin auch die Beschreibungen der Reaktionen des Pferdes. Denn das ermöglichte es ihr, Noras Gähnen, Kopf senken, tief Atmen oder das Schließen der Augen als positive Zeichen zu erkennen. Zugleich konnte sie Unmuts-Äußerungen von Nora wie das kurzfristige Verspannen eines Muskels, das Anlegen der Ohren oder Zähnefletschen prima einordnen und als Wegweiser für die individuelle Behandlung ihres Pferdes nutzen.

Im Laufe der Zeit gelang es Frau Schwing, die Wohlfühlreaktionen bei Nora immer schneller und länger herbeizuführen. Nach dem angekündigten Muskelkater, verbesserte sich auch die Bewegungsfreude und die Elastizität ihres Pferdes, vor allem im Rückenbereich, sehr deutlich. "Beim zweiten Behandlungstermin mit Frau Dr. Reitz war alles so gut, das Nora Dank meiner kleinen Unterstützung keinen dritten Termin mehr benötigte. Der Kauf der DVD und des Booklets haben sich für uns also wirklich in jeder Hinsicht gelohnt," so das Fazit von Bettina Schwing.

Einfach und effektiv: Die Akupressur

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Die Akupressur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und damit eine jahrtausende alte Therapieform. Das Pferd wird als Ganzes gesehen und Krankheiten als Störungen des Energieflusses im Körper betrachtet. Im Gegensatz zur Akupunktur werden bei der Akupressur die Akupunkturpunkte mit mehr oder weniger Druck massiert und dadurch stimuliert. Deshalb kann die Akupressur nach vorheriger Anleitung auch von Laien angewendet werden. Ob zur Stärkung des Immunsystems, zum Lösen von Verspannungen oder zur Linderung von Schmerzen – durch ihre sanfte Wirkung kann die Akupressur, Heilprozesse unterstützen und somit jegliche Therapie begleiten. Aber auch bei der Turniervorbereitung und beim Turniereinsatz hat sie sich als sehr hilfreich erwiesen. Die Verbesserung der Lebensqualität durch Akupressur kommt allen Pferden zugute, egal ob in der Zucht, in der Freizeit, im Sport oder im Alter.


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Die Vorbereitung
Bevor Sie eine Behandlung bei Ihrem Pferd durchführen, sollte zuerst geklärt werden, was Sie mit dieser Behandlung erreichen möchten: Liegen bereits körperliche oder psychische Probleme vor? Geht es Ihnen darum, allgemein das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit Ihres Pferdes zu steigern? Oder möchten Sie eine anstehende Stresssituation wie einen Stallwechsel, Turnierereinsätze, lange Transporte, große Ausritte oder ähnliches vorbereiten und begleiten? 
Liegt bereits ein körperliches Problem vor, ist es ratsam, sich mit einem erfahrenen Akupunkteur abzusprechen. Die Akupressur kann nicht heilen, aber jede Art von Therapie sehr effektiv unterstützen.

 Nachdem Sie wissen, was genau Sie mit der Akupressurbehandlung erreichen möchten, geht es darum, die richtigen Akupunkturpunkte für Ihr Pferd auszuwählen. Da jeder Punkt mehrere Wirkungen hat, empfehle ich, nur wenige Punkte zu behandeln und die Reaktion des Pferdes zu beobachten.Generell können die Akupunkturpunkte mit Zeigefinger, Daumen, Fingerknöcheln oder der ganzen Handinnenfläche behandelt werden. Aus der Lage des jeweiligen Punktes und der Beschaffenheit des Gewebes, sowie aus der Reaktion des Pferdes ergibt sich, womit Sie den Punkt am besten massieren. Anhand der Reaktion des Pferdes, wie einem zufriedenen Gesichtsausdruck, Senken des Kopfes, Kauen, Gähnen, Lecken, Seufzen und der gelösten Körperhaltung können Sie die positive Wirkung der Akupressur immer überprüfen. Daher sollten Sie Ihr Pferd immer aus dem Augenwinkel beobachten. Sobald eine Entspannung eintritt, haben Sie den richtigen Punkt und die optimale Druckstärke erreicht. Wenn die Maulwinkel sich entspannen, oder das Ohr auf der Seite der Akupressur leicht seitlich kippt, ist es ein gutes Zeichen, ebenso wenn sich bei völliger Entspannung die Augen schließen.[nbsp]Anfangs kann es etwas Geduld und Ausdauer brauchen, bis Sie und Ihr Pferd sich an die Akupressur gewöhnt haben. Aber spätestens nach der zweiten oder dritten Behandlung tritt eine deutlich sichtbare Entspannung der Pferde ein.

Einen anschaulichen Einstieg in die Akupressurbehandlungen am Pferd bieten Ihnen die DVD, das Booklet und die App "Akupressur – So kann ich mein Pferd selbst unterstützen".

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

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Nähere Informationen über die Inhalte sowie eine kurze Film-Vorschau finden Sie hier: DVD - Akupressur.

Fallbericht Reiterin Nicole Przybilla: Viele Unfälle mit massiven Folgen – Erst die Behandlungen von Dr. Astrid Reitz sorgen für den "Durchbruch"

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Nicole und Nad

 

Seit Anfang 2015 bietet Dr. med. vet. Astrid Reitz auch für Menschen ein Behandlungskonzept an – ein Angebot, das Nicole Przybilla nur zu gerne in Anspruch nahm, da es einen Hoffnungsschimmer versprach.

Am 3. Oktober 2010 war sie auf dem Heimweg von einer Party gestürzt und eine tiefe Böschung hinunter gefallen. Dabei hatte sie sich ein Schädelhirntrauma, Thoraxprellungen sowie die Fraktur des 1. Lendenwirbels zugezogen. Auf eigenen Wunsch wurde der Bruch konservativ behandelt. Und das bedeutete, 16. Wochen lang ein Korsett zu tragen, begleitet von einer Schmerztherapie mit Muskelrelaxantien und Morphiumpräparaten.

Nach 6 Wochen wurde Nicole Przybilla erneut geröntgt und zu ihrem Glück schien soweit alles normal zu sein. Es folgte eine 5-wöchige Reha in einer speziellen Einrichtung. In dieser Zeit stellte Frau Przybilla eine deutliche Zunahme der Schmerzen fest. Darauf wurde erneut eine Computertomographie gemacht – mit dem ernüchternden Ergebnis, dass die Fraktur eingebrochen war. Es wurde ein Deckplatteneinbruch mit keilförmiger Deformierung im Bereich des 12. Brustwirbels und des in direkter Nachbarschaft liegenden 1. Lendenwirbels sowie eine beginnende Arthrose der Facettengelenke mitsamt Zerstörung der zugehörigen Bandscheibe diagnostiziert. Daraufhin begab sich Frau Przybilla erneut in die Reha.

Entgegen jeglichem ärztlichen Rat begann sie zur gleichen Zeit, wieder zu reiten, um aktiv etwas für den Beckenboden und die kurzen Rücken- und Bandmuskeln zu tun. Auch ihre Arbeit nahm Frau Przybilla wieder auf, da sie dank ihrer Chefin recht frei über die Arbeitszeiten verfügen konnte. Während der nächsten Jahre besuchte sie regelmäßig 1 x pro Woche eine Rehaeinrichtung und versuchte, soviel zu reiten wie möglich. Die mal mehr oder weniger starken Schmerzen ignorierte sie dabei. Durch einen weiteren Sturz im Januar 2015 verschlimmerte sich jedoch ihre Gesamtsituation noch einmal deutlich. Und als sie zwei Monate später noch zwei Mal böse vom Pferd stürzte, kam sie mit der Situation endgültig nicht mehr klar.

So wandte sich Nicole Przybilla an Frau Dr. Reitz, die zu dieser Zeit bereits ein Jahr lang erfolgreich ihr Pferd Nad therapiert hatte (wir berichteten im vergangenen Newsletter (siehe Bericht weiter unten). "Als Frau Przybilla zu mir kam und mir von ihren Unfällen erzählte, war mir klar, dass das nicht ganz einfach sein würde und sicher auch mehrere Behandlungen über einen längeren Zeitraum erfordern würde. Dass wir dann in nur vier Sitzungen dahin kamen, dass Frau Przybilla im Bereich ihrer Lendenwirbelsäule so gut wie schmerzfrei war, hat selbst mich positiv überrascht", so Dr. Astrid Reitz.Auch Nicole Przybilla war nach der ersten Behandlungseinheit klar, dass es nicht so einfach werden würde, da, wie sie es formulierte "doch einiges im Argen war".

Zur Förderung ihrer Heilung und Regeneration empfahl Dr. Reitz Frau Przybilla den täglichen Einsatz der Physikalischen Gefäßtherapie BEMER®: "Ich hatte die BEMER-Matte für meine Stute Nad angeschafft und bereits erfolgreich angewendet. Nun, so meinte Frau Dr. Reitz, sei der Zeitpunkt gekommen, um mich selbst auf die Matte zu legen", verrät Frau Przybilla schmunzelnd."Nach der vierten Behandlung war mein Rücken besser, als die Jahre zuvor und ich konnte es kaum glauben", berichtet sie glücklich.

"Der Durchbruch kam nach der dritten Behandlung", erinnert sich auch Dr. Astrid Reitz, "seitdem sind bei Frau Przybilla nur noch Verspannungen im Bereich der Lendenwirbelsäule spürbar, insbesondere dann, wenn sie sich durch zu viel Arbeit überlastet hat. Damit sich diese Verspannungen nicht wieder so stark wie zuvor aufbauen, kommt Nicole Przybilla regelmäßig zur Kontrolle bzw. sofort, wenn sie Symptome feststellt, zu mir zur Behandlung." 

So wie sie es schon lange erfolgreich bei den Pferden praktiziert, basieren auch Dr. Reitz'  Behandlungen für Menschen auf sanfter Chiropraktik, Osteopathie, Cranio-Sacraler Theapie und Akupunktur. Mithilfe der Kinesiologie werden diese Behandlungsmethoden zu einem sehr wirksamen Konzept mit der Bezeichnung HNC (human neuro cybrainetics) verbunden. Das Besondere an HNC ist das synergistische Zusammenwirken verschiedener Therapien, die durch jahrzehnte- bis zu jahrtausendelange Anwendung über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen. Ganz ohne irgendwelche Nebenwirkungen können aus der Balance geratene Regelkreisläufe wieder stabilisiert werden, ganz egal ob auf Ebene des Bewegungsapparates, des Immun- oder Hormonsystems oder mentaler bzw. emotionaler Ebene. 

Von austherapierter COB zurück zu voller Turnierfitness: Der Fallbericht "Quax"

 

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Eigentlich hatten die Besitzer von Quax die Weichen für ein gesundes Sportpferdeleben perfekt gestellt: Der 12-jährige, 1,83 m große Warmblutwallach von Quidam's Rubin und MV Landadel/Caletto I ist in einem Offenstall aufgewachsen und in einer kleinen Gruppe ganzjährig draußen. Optimal auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Krippenfutter, Mineralfutter von iwest und qualitativ bestes Heu zur freien Verfügung sowie absolut saubere, gepflegte Einstreu sorgten für beste Haltungsbedingungen. Zudem wurde der Wallach erst im Alter von 4,5 Jahren schonend angeritten.


2010: Der erste Infekt 2010 erkrankte Quax erstmals an Husten. Sonja Eisele ließ eine Bronchoskopie machen. Das Ergebnis: Quax hatte sehr schlechte Blutgaswerte und erhöhte CO2-Werte und erhielt deshalb Ventipulmin und Equimucin. Aufgrund eines bakteriellen Befunds wurden zudem Autovaccinen (individuelle Heilmittel aus körpereigenen Bakterien) erstellt. Kurze Zeit später war der Wallach wieder fit und gesund, die Blutgaskontrolle unauffällig und der Allergietest negativ.


2011: Der zweite InfektNur ein Jahr später erkrankte Quax erneut an Husten mit wiederum sehr schlechten Blutgaswerten. Dieses Mal war der Infekt bereits etwas hartnäckiger, so dass neben der gleichen Medikation und Vorgehensweise außerdem Antibiotikum gegeben werden musste, um Quax symptomfrei zu bekommen. 


November 2012: Wieder HustenIm nächsten Jahr begann Quax wieder zu husten. Auch nach 3-wöchiger Gabe von Antibiotika (Veracin), Bisolvon und phasenweise Cortison trat keine Besserung ein. Frau Eisele ließ deshalb im Dezember eine Bronchoskopie durchführen und das Tracheobronchialsekret (TBS) zytologisch untersuchen. Dabei wurden geringgradig weißlicher Schleim, ein starker Hustenreiz und sehr gereizte Schleimhäute festgestellt. Die Therapieempfehlung lautete: Equimucin, Ventipulmin, Cortison, zusätzlich tägliches Inhalieren per Ultraschallvernebler sowie ergänzend dazu pulsierendes Magnetfeld. Alle diese Maßnahmen brachten jedoch keine Besserung.

Im Januar 2013 fiel deshalb die Entscheidung für eine ergänzende sensible Spezialuntersuchung, die bronchoalveoläre Lavage (BAL), um einen Überblick über den Status des betroffenen Gewebes durch Gewinnung einer Zellpopulation zu gewinnen. Der Befund war eine Entzündung der tiefen Atemwege, das zytologische Bild sprach für eine chronisch obstruktive Bronchitis. Therapeutisch ging es weiter mit noch höher dosiertem Cortison, Ventipulmin, Equimucin und nochmals Antibiotikum Cobactan sowie 2 x täglicher Inhalation mit Pulmicort (Cortison) und Salbutamol (Clembuterol). Im März 2013 ging es Quax dann endlich besser, was auch die Blutgaswerte bestätigten. Allerdings musste Frau Eisele Quax per Inhalation weiter Cortison geben sowie Ventipulmin und Equimucin. Nach und nach wurden Ventipulmin, Cortison und Schleimlöser (Equimucin) zurückgefahren und das Ventipulmin abgesetzt. Die tägliche Inhalation mit Pulmicort wurde jedoch fortgeführt.


Mai 2013: Nach Absetzen der Medikamente erneuter HustenNur eine Woche nach der letzten Equimucin-Gabe begann Quax wieder zu husten. Es wurde nochmals bronchoskopiert mit BAL-Entnahme. Das Ergebnis zeigte, dass die Blutgaswerte gar nicht so schlecht waren. Die Luftsäcke waren gereizt und leicht verschleimt. Bakterien waren nicht nachweisbar. Die Therapieempfehlung lautete: Pulmicort-Inhalation und wieder Equimucin. Aufgrund der gefäßweitenden Wirkung von Clembuterol sollte dieses Präparat nicht weiter angewendet werden. Zusammengefasst lautete die Diagnose: Chronisch obstruktive Bronchitis mit interstitieller Beteiligung. Damit war Quax sozusagen "austherapiert" und es war kein Weg in Sicht, von der Cortison-Inhalation wegzukommen.


Doch es kam noch "dicker": Bei ihrem jährlichen Routinecheck stellte die behandelnde Zahntierärztin eine massive Parodontose fest, die sehr wahrscheinlich auf die lange Cortisongabe zurückzuführen war, denn Parodontose gilt immer auch als Zeichen für ein schlechtes Immunsystem – das Bei Quax mit dem Cortison blockiert worden war, um die Entzündung unter Kontrolle zu bekommen. Zur Beseitigung der Parodontose mussten bei Quax einige Zahnzwischenräume aufgefräst werden. Die behandelnde Tierärztin empfahl Sonja Eisele Akupunktur und stellte den Kontakt zu Dr. med. vet. Astrid Reitz her.


Juni 2013: Behandlung durch Dr. med. vet. Astrid Reitz

Als Quax Dr. Astrid Reitz erstmals vorgestellt wurde, war seine Lunge in einem sehr schlechten Zustand: "Das sehe ich bei schulmedizinisch austherapierten Pferden, bei denen Cortison nicht mehr hilft, sehr oft." Begleitend zu ihrer Behandlung ließ Dr. Reitz ein großes Blutbild erstellen – eine gute Idee, denn das Ergebnis dokumentierte einen akuten Zink-Selen-Mangel, der für Quax' Immunschwäche und seine schlechte Regeneration mitverantwortlich war. Durch die hochdosierte Gabe von Magnolythe S100 konnte dieser Mangel rasch wieder ausgeglichen werden. Zur Ausleitung und Entgiftung erhielt Quax außerdem eine Magnovitalkur (iwest). 


Anfangs wurde Quax von Dr. Reitz alle 4 bis 6 Wochen akupunktiert und manuell behandelt. "Quax genießt die Behandlungen von Frau Dr. Reitz immer sehr!" Auf Empfehlung legten sich die Besitzer von Quax auch sofort einen Cepes-Laser zu und behandelten ihren Wallach täglich an den markierten Punkten mit Laserakupunktur. Ergänzend dazu kam die Therapie mit einem pulsierendem Magnetfeld (Magnetfelddecke) zum Einsatz.
Parallel zu den Behandlungen von Dr. Reitz musste Quax jedoch zunächst weiterhin Pulmicort inhalieren und Equimucin bekommen. Nach endgültigem Ausschleichen des Cortisons bekam Quax zur Stärkung seines Immunsystems und zur weiteren Entgiftung eine Kur mit Symbioflor. Seither erfolgt das Inhalieren nur noch mit Emser Salzen.
Nach und nach wurde Quax's Zustand nicht nur immer besser, sondern auch immer stabiler.
Sonja Eisele und ihr Mann setzten weiter täglich den Cepes Laser zur Laserakupunktur ein und ließen Quax mit aufgelegter Magnetfelddecke die Emser Salze inhalieren. 


September 2013: Quax wieder fit und belastbarIm September 2013 waren alle Medikamente abgesetzt und Quax war wieder clean ("dopingfrei"). Und nicht nur das, er war auch wieder belastbar und konnte einen ganzen Parcours ohne Luftnot springen. Vorsorglich führten die Besitzer die Emser-Inhalation, das pulsierende Magnetfeld und die Laserakupunktur weiter täglich fort.

 

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Nun sollte der Wallach geimpft werden - ein Termin, dem Sonja Eisele angesichts der Immunsystem-Thematik von Quax mit großer Sorge entgegen blickte.Nach Rücksprache mit Dr. Reitz erhielt Quax zur Stimulierung seines Immunsystems zwei Tage vor der Impfung, am Tag der Impfung selbst und zwei Tage danach eine subkutane Injektion mit Equimun von Plantavet. Nachdem Quax die Impfung ohne Husten überstanden hatte, wurde er im Oktober geschoren und eingedeckt.
"Obwohl Frau Dr. Reitz uns zu dieser Zeit schon riet, die Laserakupunktur langsam auf einen 2-Tages-Rythmus runterzufahren hatten wir so viel Angst, dass Quax rückfällig werden würde, dass wir ihn weiter täglich behandelten", berichtet Sonja Eisele. "Erst im November trauten wir uns endlich im 2 Tages-Rhythmus zu lasern, machten aber weiter mit der täglichen Inhalation und dem Magnetfeld." Quax war weiter stabil und belastbar und auch die Zahntierärztin war bei ihrem Routinecheck im Dezember mit Quax sehr zufrieden.


Januar 2014: Ein neuer Pferdenachbar für Quax. Im Januar kam ein neues Pferd zu Quax in den Stall – eine Stute, mit der Quax sofort unzertrennlich war. "Der Stress wegen "Verliebtheit" und das Kleben an seiner Freundin führten dazu, dass Quax wieder anfing zu husten. Wir hatten sofort Panik, das alles wieder von vorne losgehen würde. Zum Glück kam Frau Dr. Reitz ganz zeitnah. Sie stellte einfach die Akupunktur um und siehe da, Quax war binnen einer Woche wieder völlig symptomfrei! Wir waren unendlich erleichtert und konnten jetzt erst verstehen, wieso sie uns mit dem Satz "Sie verpassen ja nichts" Mut gemacht hatte, unsere Laser-Akupunktur auf 3 x pro Woche runterzufahren."Unterstützt durch die Equimun-Kur überstand Quax im März 2014 unbeschadet die nächste Impfung und den Fellwechsel. "Dank der "dopingfreien" Behandlung konnten wir Quax auch endlich wieder turniermäßig im Springsport vorstellen", freut sich Sonja Eisele.


Sommer 2015: Quax weiter fit und stabil. Im Sommer 2015 überstand Quax Lunge einen weiteren Belastungstest: Selbst als es eine lange Zeit deutlich über 30 Grad und alles ganz trocken und staubig war, blieb der Wallach gesund und hustenfrei – und das obwohl er aufgrund einer Sehnenverletzung eine Stehphase hatte. Alle zwei bis drei Monate wird Quax weiterhin von Dr. Reitz kontrolliert und bei Bedarf vorbeugend behandelt.

 

COB: Laserakupunktur als Alternative zur Arzneimitteltherapie

Dass die Akupunktur insbesondere die Laserakupunktur bei hustenden Pferden bzw. bei bereits diagnostizierter COB sehr gute Erfolge erzielt, weiß Dr. med. vet. Astrid Reitz seit ihrer Doktorarbeit, bei der es nämlich genau um dieses Thema "Laserakupunktur versus Arzneimitteltherapie bei COB/RAO" ging. Mit ihrer Untersuchung ging sie vor allem zwei Fragen nach: 1.) Sind durch die Laserakupunkturbehandlung klinisch und labordiagnostisch nachweisbare Effekte zu erzielen? 2.) Sind diese Effekte qualitativ und quantitativ mit denen der medikamentellen Behandlung vergleichbar? Die von ihr an insgesamt 60 Pferden durchgeführte Studie vergleicht die therapeutischen Effekte von Laserakupunktur und medikamentöser Therapie bei der COB des Pferdes. Das Ergebnis zeigt, dass durch Laserakupunktur ein der kombinierten Arzneimitteltherapie äquivalenter Effekt zu erzielen ist. Bei den klinischen Befunden wies die Akupunktur sogar einen stärkeren Behandlungseffekt auf. Mit der Studie wurden die zahlreichen Fallberichte über die Wirksamkeit der Akupunktur bei der Behandlung der COB des Pferdes durch eine wissenschaftliche Arbeit bestätigt. Da eine Behandlung im Abstand von zwei Tagen in der Praxis häufig aus logistischen Gründen nicht möglich ist, empfiehlt es sich bei mittel- bis hochgradig erkrankten Pferden, die Behandlung täglich von dem Pferdebesitzer durchführen zu lassen. Nach genauer Einweisung und Markierung der Punkte durch Abschneiden des Fells und durch Einzeichnen auf einer Skizze ist dies eine sehr effektive Vorgehensweise. Selbstverständlich sollte eine möglichst staub- und insbesondere schimmelpilzarme Haltung als Grundlage einer erfolgreichen Therapie der COB des Pferdes berücksichtigt werden. Eine Zusammenfassung der Doktorarbeit von Dr. med. vet. Astrid Reitz ist hier nachzulesen:

Dr. Arbeit COB beim Pferd

Dr. Arbeit

Fallbericht: Die Odyssee der Isländerstute Nad

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Vier Jahre lang lief die 11-jährige Isländerstute Nad mit ihrer Besitzerin erfolgreich im Sport. Mit einem Sturz begann eine abenteuerliche Odyssee, die für die hübsche Stute beinahe tödlich geendet wäre. Zum Glück trafen die beiden Dr. med. vet. Astrid Reitz. 

 

Vom erfolgreichen Sportpferd zum Todeskandidaten – die Geschichte der 11-jährigen Isländerstute Nad erinnert an eine lange Irrfahrt.Ihren Anfang nahm die Geschichte am 6. April 2014.

 

Nad und ihre Besitzerin waren nach erfolgreichem Wintertraining bestens auf die bevorstehende Turniersaison vorbereitet, als ihnen an besagtem Tag beim Rennpasstraining ein Reh in die linke Seite sprang. Nad erschrak, stoppte aus vollem Lauf und sprang nach rechts in einen Graben. Ihre Reiterin knallte ihr mitsamt Sattel auf die linke Schulter, bevor sie unsanft auf dem Weg landete. Eine gefühlte Ewigkeit später, gelang es der Stute, sich aus dem Graben zu befreien. Ein paar vorsichtige Schritte später konnten die beiden nach Hause reiten.

 

Dennoch wurde ein Tierarzt konsultiert. Nad wurde abgespritzt, abgetastet – aber wie durch ein Wunder wurde nichts festgestellt. Drei Tage später lahmte Nad jedoch leicht vorne links und die Sehne war etwas angeschwollen. Mit Kühlen, Traumeel und Boxenruhe schwoll die Sehne rasch ab. Doch Nad begann vorne rechts zu lahmen. Der Tierarzt vermutete ein sich entwickelndes Hufgeschwür oder eine Hufbeinprellung, da Nad auf Abdrücken des Hufes gar nicht reagierte. Sie bekam einen dicken Rivanolverband und Boxenruhe. Der unvermittelte Trainingsstopp sorgte bei der volltrainierten Stute für starke muskuläre Spannungen. Diese Situation spitzte sich in kürzester Zeit so zu, dass Nad sich gar nicht mehr bewegen wollte. Und keiner konnte mehr sagen, wo sie eigentlich lahmte. Das vermutete Hufgeschwür brach nicht auf, dafür erschien ein riesiger Bluterguss an der Hufsohle. Dieser Bluterguss wurde mit Sauerkrautwickeln behandelt und ging innerhalb einer Woche zurück. Doch das Pferd bewegte sich immer noch nicht. Hals, Rücken und Kruppenmuskulatur waren bretthart verspannt. Der Tierarzt vermutete eine Art Kreuzverschlag. Diese Diagnose wurde sogleich wieder verworfen, als die Symptomatik zur linken und dann zur rechten Schulter wanderte. Man versuchte Ellenbogen und Schulter im Stall zu röntgen, aber ohne aussagekräftigen Befund. Nad bekam ein entzündungshemmendes, schmerzlinderndes Mittel verordnet. Doch auch das zeigte keinerlei Wirkung.

 

Durch eine Freundin erfuhr die Besitzerin von Dr. med. vet. Astrid Reitz. Bis zum ersten Termin empfahl Dr. Reitz die Anwendung der physikalischen Gefäßtherapie Bemer®. Bei ihrer Untersuchung diagnostizierte Frau Dr. Reitz Blockaden der unteren Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule, der Schulter, der Lendenwirbelsäule, des Kreuzbeins und des Beckens. Sie empfahl außerdem eine Blutuntersuchung, um einen Überblick über die Versorgungssituation mit Mineralien und Vitaminen zu bekommen. Im Anschluss an die Behandlung besserte sich Nads Verfassung ein wenig. Das Blutbild war katastrophal, deshalb bekam die Stute Magnolythe S100 und Magnocell. Während dieser Zeit wurde Nad 3-4 täglich 10 Minuten an der Hand im Schritt bewegt, um den Stoffwechsel anzuregen.

 

4 Wochen später

Beim nächsten Termin – vier Wochen nach dem ersten – ging es Nad schon etwas besser. Dr. med. vet. Astrid Reitz gab ihr erneut eine Behandlung mit Akupunktur und Chiropraktik. Auch dieses Mal gab es Blockaden im Bereich Hüfte und Becken und die Muskulatur insgesamt wurde gelockert. Begleitend zu Akupunktur und Chiropraktik unterstützte die Besitzerin ihr Pferd regelmäßig mit Akupressur. Schließlich durfte Nad auf ein kleines Stück magere Wiese, zusammen mit einem Kumpel und wurde dort überwiegend mit Heu gefüttert. Sie begann wieder, sich mehr zu bewegen, zu traben und zu galoppieren.

 


Nach weiteren 4 Wochen

Nun konnte Frau Dr. Reitz schon deutliche Verbesserungen feststellen. Alles stabilisierte sich. Daraufhin ließ die Besitzerin Nad beschlagen, worauf die Stute abends links vorne klamm lief. Der Hufschmied kam wieder und entfernte die Nägel, dann das Eisen, drückte sie ab – aber das Pferd zeigte keinerlei Reaktion. "Wir standen vor einem Rätsel. Daher haben wir die Eisen wieder drauf gemacht und beschlossen, abzuwarten", so die Besitzerin. Der Huf wurde nicht warm und es gab auch keine erhöhte Pulsation am Fesselkopf, dafür eine erneute Schwellung an der Schulter, die ihr offensichtlich auch weh tat. Nach einem Telefonat mit Frau Dr. Reitz, fiel die Entscheidung, erneut die "Bemer®"-Matte einzusetzen. Zur genaueren Abklärung machte die Besitzerin einen Termin in der Pferdeklinik aus. Dass sie ihr Pferd von dort beinahe nicht mehr mit Heim gebracht hätte, konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen.

 


Fahrt zur Klinik

Das Abspritzen der Schulter ergab keinen eindeutigen Befund, daher fingen die Ärzte dann unten am Huf an. Der Nerv wurde am Fesselkopf betäubt und Nads Hufe wurden geröntgt. Die Bilder vervollständigten den niederschmetternden Befund einer Hufrehe mit links 12 Grad Rotation, rechts etwas weniger. Der Tierarzt zog aus den Bildern die Schlussfolgerung, dass "das Ganze schon jahrelang so gehen müsse und das Pferd eigentlich nur noch liegen müsste".

 

Röntgenbilder von Nad:

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Als die Besitzerin ihm erklärte, ihr Pferd sei die letzten 4 Jahre erfolgreich im Sport gelaufen, nie zu dick gewesen und täglich gearbeitet worden, konnte er es nicht glauben. Letztendlich riet er der Besitzerin dazu, die Stute einschläfern zu lassen, da sie mit diesem Befund ein eher aussichtsloser Fall sei. Die Besitzerin griff zum Telefon und rief Frau Dr. Reitz an. "Ich glaube, ich habe in diesem Telefonat mehr geweint als gesprochen", erinnert sie sich, "Dann sagte Frau Dr. Reitz den erlösenden Satz: „Wenn sie mein Pferd wäre, würde ich sie einpacken und es nochmal mit der Bemer®-Matte versuchen“."

 

So kam die Isländerstute wieder in ihr Zuhause. Mit Dr. med. vet. Astrid Reitz war abgesprochen, dem Pferd noch ein paar Wochen zu geben. Sollte sich bis dahin nichts gebessert haben, würde die Entscheidung fallen, Nad zu erlösen. 3 x täglich schnallte die Besitzerin ihrer Stute die Bemer®-Matte um und behandelte die Hufe mit dem Intensivapplikator. Außerdem bekam sie 3 x täglich Gingko. Schon 2 Wochen später, signalisierte Nad, aus ihrer Laufbox rauszuwollen.

 

Zum nächsten vereinbarten Termin bot sich Frau Dr. med. vet. Astrid Reitz ein erfreuliches Bild. Nad bewegte sich im Schritt und Trab. Das Magnetfeld wurde weiter eingesetzt und Nad durfte mit einigen Kumpels auf den Reitplatz wo sie stundenweise den Auslauf und ihr Heu genießen konnte. Die Eisen waren zwischenzeitlich abgenommen worden, dafür bekam sie vorne Hufschuhe.

 

Beim nächsten Termin im Oktober zeigte die Besitzerin Dr. med. vet. Reitz eine muntere Nad an der Longe, die fröhlich buckelnd lief. Nach Akupunktur und Chiropraktik war klar, dass Nad nun wieder langsam und vorsichtig vom Boden aus wieder gearbeitet werden durfte. Die erneute Blutuntersuchung ergab eine Besserung der Blutwerte um fast 2/3. "Außerdem wurde ich stolze Besitzerin einer eigenen Magnetfeldmatte und Frau Dr. Reitz hat 2 weitere von meinen Pferden als Patienten gewonnen", berichtet die Besitzerin erfreut und fügt berührt hinzu: "Für die ganze Unterstützung der letzten 7 Monate, die tolle Beratung und Betreuung meines Pferdes und auch meine, mein tausendfaches Danke. Nad wäre schon längst im Pferdehimmel und würde nicht fröhlich brummelnd in ihrer Box stehen, wenn es Sie nicht gäbe!"

 

Nad ist seit Monaten topfit und darf auch schon wieder leicht geritten werden.

 

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Einführung der Behandlungskarte

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Um die Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit der Pferde zu erhalten empfiehlt Dr. med. vet. Astrid Reitz gezielte Vorsorge. "Je eher Blockaden oder Störungen im Energiefluss des Pferdes erkannt und aufgelöst werden, desto einfacher lässt sich das Gleichgewicht wieder herstellen", so ihre Erfahrung. Aber auch wenn es um das nachhaltige Auskurieren chronischer Beschwerden oder ernsthafter Erkrankungen geht, machen regelmäßige Behandlungen Sinn.


Mit der neuen Behandlungskarte bietet Dr. med. vet. Astrid Reitz Pferdebesitzern jetzt die Möglichkeit, sich für eine gezielte, regelmäßige Vorsorge und Behandlung attraktive Preisvorteile zu sichern. Der voraussichtliche Jahresbedarf für Pferdebehandlungen kann dabei in Form einer Behandlungskarte erworben werden, die einen attraktiven Preisvorteil von 15 % pro Behandlung gewährt. Die Zahlung erfolgt einmalig im Voraus. Sollten die Behandlung doch nicht innerhalb des Jahres benötigt werden, können sie natürlich auch im nächsten Jahr noch eingelöst werden.


"Die Idee mit den Behandlungskarten findet großen Anklang. Sowohl für mich als auch für meine Kunden ist es so viel einfacher! ", freut sich Dr. med. vet. Astrid Reitz. "Bei jeder Behandlung wird auf der Karte einfach ein Feld abgestempelt. Und im Falle einer kleineren Behandlung, bei der z.B. nur Akupunktur nötig ist, wird diese gesondert abgerechnet, um den Preis-Leistungs-Vorteil der Behandlungskarte zu erhalten." 


Zur Einführung können Pferdebesitzer die Behandlungskarten im Zeitraum vom 22.06.2015 bis zum 22.08.2015 erwerben. Zukünftig werden diese dann einmal im Jahr angeboten.

 

Für nähere Informationen und zum Erwerb einer Behandlungskarte wenden Sie sich bitte direkt persönlich an Dr. med. vet. Astrid Reitz unter Telefon: 0173-6508597 oder per Email unter info@praxis-dr-reitz.de


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Fallbericht Blika, 18-jährige Islandstute: "Alles wird gut – dank Astrid Reitz!"

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Obwohl ihre 18-jährige Stute immer topfit war, kam es bei Blika vor gut einem halben Jahr zu einer plötzlich auftretenden, unerklärlichen Lahmheit. "Ohne Frau Dr. Reitz hätte ich meine Blika beinahe als unreitbar in Pension geschickt", schreibt die Besitzerin Kirsti Ludwig. "Aber heute, nur drei Wochen nach Frau Dr. Reitz' Behandlung ist sie wieder energiegeladen wie ein Jungpferd und läuft beim Longieren von sich aus im Galopp um den Zirkel – und das in einer besseren Galoppqualität als sie es mit ihren fünf Gängen und ihrem Pass zeit ihres Lebens je tat."

Blika kam fünfjährig aus Island zu Kirsti Ludwig. Abgesehen von einem Sommerekzem war sie nie krank. Im August letzten Jahres begann sie dann ganz plötzlich deutlich zu lahmen. Da Kirsti Ludwigs Akupunktur Tierärztin und auch ihre Physiotherapeutin der Stute nicht helfen konnten, rief sie den Tierarzt. Der verordnete Schmerzmittel, Bandagen und Boxenruhe. Die Lahmheit wurde zwar besser, aber an Reiten war nicht zu denken, Blika durfte aber wieder auf die Koppel. Dann folgten einige Wochen, in denen Kirsti Ludwig immer mal das Gefühl hatte, dass es langsam besser wird, nur um dann festzustellen: Es ist wieder schlechter. Blika entlastete das linke Hinterbein immer mehr und lahmte auch im Schritt. Daraufhin entschied die Besitzerin, einen zweiten Tierarzt zu konsultieren. Dieser ließ Blika auf einem kleinen Kreis traben und diagnostizierte sehr schnell: "Das ist das Knie."
Blika erhielt erneut Schmerzmittel und musste wieder für rund zwei Wochen Boxenruhe halten. Leider war nach Ablauf dieser Zeit und dem Absetzen der Schmerzmittel keine wirkliche Besserung zu erkennen. Ein dritter Tierarzt kam zu dem Schluss, dass die Ursache von Blikas Lahmheit vorne links, nicht hinten links zu suchen wäre. Damit hatte er – wie sich kurz darauf herausstellte – nicht ganz unrecht, denn offenbar hatte Blika zu diesem Zeitpunkt vorne links ein Hufgeschwür. Der dritte Tierarzt spritzte einen Nachmittag lang immer wieder die einzelnen Partien des linken Vorderbeines ab und ließ die Stute immer wieder traben. Blika humpelte immer wieder los, einmal stürzte sie dabei sogar. Zusätzlich wurde das Bein geröntgt und geschallt. Auf Wunsch der Besitzerin wurde auch das Hinterbein geröntgt und geschallt, da sie wissen wollte, ob Blika Spat hat. All diese Untersuchungen ergaben jedoch nichts – im Gegenteil, es wurde festgestellt, dass die Stute für ihr Alter super Gelenke hat, kein Spat.

In dieser Situation fing Kirsti Ludwig an, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass ihre Blika in eigentlich viel zu jungen Jahren nicht mehr reitbar sein würde.

Zum Glück erfuhr sie von einer Freundin von Frau Dr. med. vet. Reitz. Was die Freundin erzählte klang so gut, dass Kirsti Ludwig beschloss, einen letzten Versuch zu starten. "Bei meiner Untersuchung wurde mir schnell klar, warum Blika nicht richtig laufen konnte: Ihr Becken war nach vorne und unten gekippt. Die Blockade war so stark, dass sie die Lahmheit verursachte", beschreibt Dr. med. vet. Astrid Reitz ihre Eindrücke bei der ersten Untersuchung von Blika. Das Zusammenspiel von Akupunktur und Chiropraktik ermöglichte es, die Blockaden sanft zu lösen. "Das Ergebnis", schwärmt die Besitzerin, "treibt mir tatsächlich immer wieder, wenn ich es erzähle, fast die Tränen in die Augen: Ich darf wieder sitzen auf meinem Pferd. Vor ein paar Tagen haben wir sogar bereits unseren ersten kleinen Schrittausritt unternommen!"
Man sieht es der Islandstute förmlich an, wie gut es ihr wieder geht: Ihre Augen blitzen vor Lebenslust, ihre Schmerzen sind weg und sie wird wieder "gebraucht". Sofort am ersten Tag nach der Behandlung war sie lahmfrei und ist es bis heute.
Voller Begeisterung schrieb Kirsti Ludwig an Dr. Areitz: "Ich bin platt! Blika trabt - lahmfrei! Ich habe sie gerade einmal ganz kurz, nur um zu sehen, auf beiden Händen angetrabt. Wahnsinn - ich glaube, meine Blika konnte es selber nicht glauben!!! Ich kann nur sagen, das was Sie da machen hat ein ganz anderes Niveau als alles was ich bislang kennen gelernt habe!"

Die Überraschung war so groß, das die Besitzerin zunächst jeden Tag ungläubig auf die Beine blickte und darauf wartete, dass ihr Pony wieder loshumpelte. Spätestens im Trab, dachte sie würde die Stute wieder lahmen. Aber Blika lief. Völlig taktrein.

Auf Anraten von Dr. med. vet. Astrid Reitz ließ die Besitzerin einen Bluttest machen. Der zeigte, dass Blika einen deutlichen Selenmangel hatte. Das wird nun durch Zugabe von Magnolythe S 100 von iWest wieder ausgeglichen. Zum Abschluss ihres Briefes an Dr. Reitz schreibt Kirsti Ludwig: "Ich gebe selber Unterricht und ich habe voller Neugierde schon vielen Therapeuten bei Schulpferden über die Schulter gesehen und kann nur sagen, es gibt sehr große Unterschiede. Wie bei einem guten Sattel lohnt es sich, auch schon mal etwas längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Dank Astrid Reitz wird jetzt alles gut. Tausend Dank!" 

 

Blika 

Blika 

 

 

 

 

Physikalische Gefäßtherapie BEMER®: Anwendungsmöglichkeiten bei Pferd und Mensch

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Physikalische Gefäßtherapie BEMER®: Anwendung bei Pferd und Mensch

Neben dem Immunsystem ist die Mikrozirkulation einer der wichtigsten körperlichen Regelmechanismen für Prävention, Heilung, Genesung und Regeneration. Sie macht den größten und funktionell bedeutendsten Teil der Durchblutung aus. Über die Durchblutung werden Gewebe und Organe bis in die kleinsten Gefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, Stoffwechselendprodukte werden abtrans­por­tiert. Ist die Mikrozirkulation eingeschränkt oder gestört, kann dies die Ursache für eine schnelle Alterung der Zellen, Störungen der Befindlichkeit oder sogar Krankheiten sein. Genau hier setzt die Physikalische Gefäßtherapie BEMER® an, um die es schwerpunktmäßig in diesem Newsletter geht.

Ob zur Erhaltung der Gesundheit und Prophylaxe, als Hilfe bei Altersbeschwerden oder zur Unterstützung eines Heilungsprozesses nach Verletzungen oder Erkrankungen – durch Einsatz pulsierender Magnetfelder kann der Stoffwechsel verbessert und damit die bioenergetische Gesamtsituation verbessert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die BEMER Int. AG betreibt und fördert seit ihrer Gründung im Jahr 1998 Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Mikrozirkulation und hat auf dieser Basis die Magnetfeldtherapie entscheidend weiterentwickelt. Das Ergebnis ist die Physikalische Gefäßtherapie BEMER® ("BEMER = Bio - Elektro - Magnetische - Energie - Regulation“), die für eine Stimulierung der kleinsten Blutgefäße sorgt. Diese Anregung der Mikrozirkulation führt zu einer verbesserten Ver- und Entsorgung von Organen und Geweben, unterstützt die Heilung von Wunden und Sportverletzungen, erhöht die körperliche wie geistige Leistungsfähigkeit und stärkt das Immunsystem.

Nicht nur wissenschaftliche Forschungen und Doppelblindstudien bestätigen, dass BEMER wirkt, auch die folgenden drei Fallberichte belegen dies eindrucksvoll und zwar sowohl für den Menschen wie auch für das Pferd.

 

 

 

 

 

 

 

"BEMER®"-Fallbericht Pferd: Lorient – Trainingspferd bei Anja Beran

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Lorient ist ein 7-/8-jähriger Warmblutwallach. Beim Training im Laufband war er unglücklich gestürzt und hatte sich das Becken gebrochen. Als sein Becken (leider schief) wieder zusammengewachsen war, wurde er langsam antrainiert wobei es vermutlich zu einem Schaden der Sehne am linken hinteren Bein oberhalb des Fesselgelenks kam. 3 Monate verbrachte Lorient daraufhin in einer Klinik, wo seine Sehne im Aquatrainer wiederhergestellt werden sollte. Von dort führte ihn sein Weg zu Anja Beran in das Internationale Ausbildungszentrum für klassische Reitkunst. Bei seiner Ankunft auf Gut Rosenhof ging Lorient deutlich lahm. Auch äußerlich war Lorients "Problem" mit der Sehne sichtbar: Am betroffenen Hinterbein hatte sich außen, oberhalb des Fesselgelenks ein über Tennisball großes "Ei" gebildet, das sowohl heiß als auch hart war und dem Wallach offenbar Schmerzen bereitete. Lorient wurde tierärztlich behandelt, die Verdickung mehrfach punktiert. Wochenlang wurde der Wallach im Schritt geführt. Es gab eine Fesselring­bandabtrennung. Blutegel wurden angesetzt. Und immer wieder wurde Lorient im Schritt geführt. Doch keine Behandlung zeigte den gewünschten Erfolg. Als Lorient nach 1,5 Jahren schließlich schulmedizinisch aufgegeben war, wandte sich Anja Beran Mitte Juli dieses Jahres an Frau Dr. med. vet. Astrid Reitz. In Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt und der Tierklinik fällt die Entscheidung, es mit Akupunktur und Chiropraktik zu versuchen. Ergänzend zur Akupunktur empfahl Dr. Reitz für Lorient die Physikalische Gefäßtherapie BEMER® (sowie begleitend dazu die Laserakupunktur mit dem Cepes-Laser). Jeden Tag wurde Lorient das BEMER-Vet-System aufgelegt. Außerdem wurde die Sehne zwei Mal täglich mit dem Intensiv-Applikator behandelt. Nach zwei weiteren Behandlungen durch Dr. med. vet. Astrid Reitz und insgesamt 3-monatiger intensiver Magnetfeldtherapie zeigte sich eine deutliche Veränderung: Die eiförmige Verdickung war kleiner und weicher geworden, fühlte sich kaum noch warm an und war beim Abtasten auch nicht mehr schmerz­empfindlich. Auch das Gangbild von Lorient hat sich entscheidend gebessert: Im Schritt ist der Wallach seit einigen Wochen stabil und zeigt keinen Wendeschmerz mehr. Getrabt wurde natürlich noch nicht. Aber Lorient darf mittlerweile schon wieder stundenweise auf einen Paddock und unter Aufsicht sogar auf ein kleines abgetrenntes Stück Pferdekoppel. Bis zum Frühjahr nächsten Jahres soll Lorient nun weiter in den Genuss der BEMER®-Behandlung kommen – dann wird sich irgendwann zeigen müssen, wie belastbar seine Sehne ist. "Die Behandlung mit dem BEMER-Vet-System tut Lorient sichtbar gut," beschreibt Dr. Reitz ihre Eindrücke, "Obwohl der Wallach ja nun seit langem ruhig stehen muss, ist er muskulär und insgesamt in einer äußerst guten Verfassung und von seinem Ver­halten her sehr entspannt. In Zusammenarbeit mit dem behandelnden Tierarzt und der Klinik wurde der Verlauf verfolgt, unter anderem durch Ultraschallaufnahmen. Das Ergebnis hat den behandelnden Tierarztkollegen schon sehr beeindruckt. Doch bei aller Freude über diese positive Entwicklung bleibt natürlich abzuwarten, wie sich Lorients Hinterbein bzw. die Sehne weiter entwickelt."
 

 

 

 

 

 

 

"BEMER®"-Fallbericht Mensch: Blutdruck normalisiert sich, Schmerzen werden weniger

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Seit über einem halben Jahr nutzt Sibylle Gantner ihre BEMER Magnetfeldmatte und ist, wie sie es selbst auf den Punkt bringt, damit "super zufrieden". Die 47-jährige Pferdebesitzerin hatte schon seit einiger Zeit einen zu hohen unteren Blutdruckwert und sollte deswegen Tabletten einnehmen. Angesichts ihrer ausgeprägten Medikamentenunverträglichkeit war sie davon wenig begeistert. Im Gespräch mit Dr. med. vet Astrid Reitz wurde sie auf die Bemer Therapie aufmerksam und entschied sich kurzerhand, diese einfach auszuprobieren. Eine gute Idee, wie sich  schnell herausstellte. "Durch die BEMER-Matte, die ich jeden Tag einmal vor dem Aufstehen auf Stufe 3 benutze, hat sich mein Blutdruck ganz von alleine wieder normalisiert", berichtet Sibylle Gantner erfreut. Doch nicht nur beim Thema Blutdruck, auch bei Prellungen, Blutergüssen oder blauen Flecken hat Frau Gantner festgestellt, dass diese Beschwerden durch Einsatz der Bemer Matte viel schneller wieder verschwinden als früher. Außerdem leidet sie an zwei Bandscheibenvorfällen und seit ihrer Kindheit an Skoliose, weshalb sie eigentlich so gut wie immer Rückenbeschwerden hat. "Seit ich die Matte benutze, sind alle meine Beschwerden deutlich besser geworden", erklärt Sibylle Gantner und fügt hinzu: "Ich kann das BEMER System nur wärmstens empfehlen, diese Investition hat sich wirklich mehr als gelohnt."   
 

 

 

 

 

 

 

 

"BEMER®"-Fallbericht Mensch und Pferd: "Ich möchte die Bemer-Matte nicht mehr missen"

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Seit etwa 1 Jahr verwendet Ina-Elisabeth Blatt das BEMER-Vet-System 3000 bei ihren Pferden. Zunächst war der zu dem Zeitpunkt 5-jährige Achal-Tekkiner Halbblut-Wallach Alsalam dran. Alsalam war im Jahr zuvor fast 10 cm gewachsen. Das führte zu Problemen mit den Muskeln, Bändern und Sehnen, die sich dadurch äußerten, dass immer wieder Blockaden auftauchten, die die Ausbildung des Pferdes erschwerten. Zu Beginn der Behandlung legte Frau Blatt die BEMER Matte nahezu täglich mit Intensitätsstufe 1 auf. In Kombination mit den regelmäßigen Behandlungen durch Dr. med. vet. Reitz besserte sich der Gesundheitszustand von Alsalam so deutlich, dass einer kontinuierlichen Ausbildung bald nichts mehr im Wege stand. Auch heute kommt der Wallach vor jedem Ritt in den Genuss von 6 Minuten Magnetfeldtherapie. "Wenn ich aus Zeitmangel einmal darauf verzichte, merke ich das sofort", so die Besitzerin, "Dann dauert die Lösungsphase wesentlich länger und Alsalam fühlt sich Rücken verspannt an." Bei der Ausbildung des Wallachs wird nun auf mehr Zeit gesetzt, da Alsalam dadurch wesentlich ruhiger geworden ist und auch die Bemer-Matte sowie der Intensiv-Applikator besser eingesetzt werden können. Mittlerweile verträgt der Achal-Tekkiner auch Stufe 2 und Frau Blatt kann sein Bein vom Karpal-Gelenk bis zum Huf ausgiebig behandeln. "Erst gestern war ich wieder über die Wirksamkeit von Bemer überrascht," schrieb die Besitzerin kürzlich an Frau Dr. med. vet. Reitz, "Bei Alsalam war seit 4 Tagen das rechte Auge ein wenig dicker und tränte leicht. Ich dachte, ihn hätte auf der Koppel vielleicht ein Tier gestochen. Gestern tränte das Auge dann ziemlich stark und es war auch mehr geschwollen, also habe ich – wie ich in Ihrem Newsletter gelesen hatte – den Intensiv-Applikator an das Auge gehalten. Obwohl Alsalam nur wenige Minuten still hielt, tränte das Auge nach 2 Stunden nicht mehr und heute Morgen ist wieder alles in Ordnung."
Ende Oktober 2012 kaufte Frau Blatt einen 5-jährigen Trakehner, bei dem erhebliche Rückenprobleme und Blockaden im ISG festgestellt wurden. Wie bei Alsalam bewirkt auch bei Rubicon das Zusammenspiel von Akupunktur und Chiropraktik durch Frau Dr. med. vet. Reitz und der BEMER Therapie, dass der Wallach viel beweglicher und entspannter geworden ist. Vor jedem Reiten ist die BEMER Matte bei Rubicon 6 Minuten in Stufe 1 und 6 Minuten in Stufe 2 im Einsatz. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen bei ihren Pferden entschied Ina-Elisabeth Blatt im Sommer kurzerhand, die BEMER Therapie auch für sich zu testen. "Ich möchte die Bemer-Matte auch nicht mehr missen. Ich habe ja seit 26 Jahren chronische Schmerzen, und wenn Muskeln und Knochen wieder steif sind, lege ich mich auf die Matte und dann geht es gleich viel besser."

 

 

 

 

 

 

 

Fallbericht Nanghal – Zusammenspiel von Akupunktur und Chiropraktik führt bei Vollblutaraber Nanghal endlich zum Durchbruch

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Nanghal kam in Alter von 5 Jahren zu Silke Holzwarth. Er war gerade angeritten. Die Ankaufsuntersuchung mit Röntgenbildern war gut. Zur Ausbildung gab Silke Holzwarth den Wallach zu einer Trainerin in Beritt. Von Anfang an fiel auf, dass Nanghal sehr schlecht  ausbalanciert war. Ob beim Aufsteigen, beim Schritt laufen über Stangen oder auf einem Zirkel: Nanghal zeigte eine extreme Händigkeit und wehrte sich bereits gegen leichte Versuche, ihn zu stellen. Rechts war eine Stellung gar nicht möglich. An der Longe gab er oft Gas, was in Kombination mit der fehlenden Balance leider oft zu Stürzen führte. Im Trab fielen seine steifen Schritte auf und dass er seine Beine nicht hob. Auffällig war auch sein Husten beim Antraben. Die Konsultation eines Tierarztes ergab, dass der Husten unbedenklich sei.

In der Annahme, dass all diese Probleme auf seine junges Alter und den noch weitestgehend "rohen" Ausbildungsstand zurückzuführen seien, begannen Silke Holzwarth und ihre Trainerin mit sehr viel Bodenarbeit, Gelassenheitstraining und Longieren, alles nur im Schritt und mit ein wenig langsamem kontrolliertem Trab ohne Hilfszügel. Auch mit dem Reiten wurde wie bei einem Jungpferd neu angefangen. Mit diesem Training wurde Nanghal zwar etwas ruhiger, aber seine Balanceprobleme und die Händigkeit blieben unverändert, mit der Folge, dass er auf dem rechten Hinterbein keine Last aufnehmen wollte.

Erschwerend kam hinzu, dass sich der Wallach seine Hinterbeine durch Streifen und Anschlagen häufig verletzte. Silke Holzwarth hatte oft das Gefühl, als ob der Araber innerlich stark angespannt sei. Nach etwa einem Jahr hatte der Wallach eine Entzündung der tiefen Beugesehne und des Unterstützungsbandes vorne links und durfte ein  3/4 Jahr nur im Schritt geführt werden. Anschließend wurde wieder vorsichtig trainiert, nur Schritt und Trab.  

Ein 1/2 Jahr später eskalierte die Situation dann bei einem  Reitkurs. Der Kurs war für Jungpferde geeignet, da der Trainer das Niveau an das jeweilige Pferd anpasste. Nanghal sollte nur Schritt und ganz wenig Trab gehen, blockierte komplett, ging durch und buckelte ununterbrochen. Danach ging er wieder leicht lahm. Frau Holzwarth holte den Tierarzt, da sie vermutete, dass die Sehne wieder Probleme machte. Nach dem Vortraben schloss der Tierarzt jedoch ein Sehnenproblem aus und machte Röntgenbilder von Rücken und Knie – ohne Befund. Die Diagnose lautete: Verspannungen im Lendenbereich. Nanghal erhielt eine Neuraltherapie im Rückenbereich. Darauf lief er besser. Doch die Wirkung hielt  nur kurz an.
Im Training wurde wieder mit Longieren und  Bodentraining angefangen. Seit dem Vorfall im Reitkurs verspannte sich Nanghal beim Reiten, ging regelmäßig durch oder bockte. Silke Holzwarth ließ im viel Zeit, setzte sich nur passiv auf ihn und ließ ihn im Schritt nur ganze Bahn laufen, um sein Vertrauen wieder zu erlangen. Nach 2 Monaten wurde der Araber wieder ruhiger, war aber immer noch sehr steif und stark schief. In den Kurven kippte er regelrecht und lief nicht taktrein. Nach links abzubiegen war ihm kaum möglich und beim Traben klemmte er, rannte weg oder bewegte sich nicht von der Stelle. Seitengänge waren ihm kaum möglich, sein Galopp glich einem Hasengehoppel.

Als Silke Holzwarth dann auffiel, dass Nanghal im Lendenbereich auf der linken Seite eine Delle hatte und auf der rechten Seite eine faustgroße Schwellung zu erkennen war, entschied sie, eine Chiropraktikerin kommen zu lassen. Die erste Behandlung konnte leider nicht ohne eine Sedierung erfolgen, da anders keine Behandlung möglich war. Sobald die Chiropraktikerin an die Lende/ Rücken kam, fing Nanghal an zu steigen. Selbst unter der Sedierung konnten die Blockaden nur mit sehr großer Anstrengung gelöst werden. Nach dieser Behandlung ging es Nanghal kurzzeitig besser – die Wirkung ließ aber nach 1 Monat wieder nach. Nach der 3ten Behandlung ging plötzlich nichts mehr. Frau Holzwarth hatte ein extrem klemmiges Pferd, das so aussah, als würde es hinten stark lahmen. Die Chiropraktikerin vermutete ein anderes Problem und empfahl Frau Holzwarth, Nanghal in der Klinik durchchecken zu lassen. Doch Silke Holzwarth folgte ihrem Gefühl. Von ihrem Schmied war ich ihr empfohlen worden. 

Bei meiner ersten Behandlung im Oktober 2012 prüfte ich den Sattel, der zwar grundsätzlich passte, jedoch auf der rechten Seite an der Schulter kaum noch Platz für die Pferdebewegungen bot. Auf meine Frage zeigte Frau Holzwarth mir die Zahnbehandlungsblätter. Selbst hier war die Schiefe schon aufgefallen und der Dentist hatte die Zähne entsprechend korrigiert. Zudem ließ ich ein Blutbild machen, bei dem sich ergab, dass Nanghal zu wenig Selen und Zink hatte, die durch entsprechende Zusätze ausgeglichen wurden. Meine Untersuchung ergab massive Blockaden im Lendenwirbel- und Beckenbereich. Aber auch der Widerrist war blockiert. Es war klar, dass viele Blockaden schon alt sind und dadurch immer neue Verspannungen dazu gekommen waren. Erschwerend kam hinzu, dass Nanghal ein sehr empfindliches und sehr schmerzempfindliches Pferd ist. Ich begann mit der Akupunktur, um Nanghal damit auf das manuelle Lösen der Blockaden gut vorzubereiten. Aufgrund seiner Schmerzempfindlichkeit auch gegenüber der Nadeln setzte ich spezielle, silikonbeschichtete Akupunkturnadeln ein, die er prima tolerierte. Nachdem Nanghal sich gut entspannt hatte, begann ich mit meiner chiropraktischen Behandlung. Durch dieses Zusammenspiel von Akupunktur und Chiropraktik öffnete sich Nanghal endlich für die Heilung.

Um diesen Heilungsprozess weiter zu fördern empfahl ich Frau Holzwarth, Nanghal  regelmäßig zu akupressieren und mit ihrem Araber viel Bodenarbeit mit Seitengängen und Stangenarbeit zu machen.
 
Nach meiner 2ten Behandlung lief Nanghal schon viel besser. Auffallend war, dass er nicht mehr hustete, seine Beine wieder besser hob und Silke Holzwarth ihn auf beiden Seiten abwenden konnte. Die Klemmigkeit war allerdings immer noch da und auch die Stellung war immer noch schlecht. Ich schaute mir Nanghal an der Longe an. Nanghal lief hinten immer noch so verhalten, dass es aussah, als ob er lahmt. Sobald Frau Holzwarth ihn jedoch vorwärts schicke, lief er besser.  

Frau Holzwarth stellte fest, dass ihr Wallach seit der Behandlung endlich mal abschnaubt und abkaut und immer öfter Phasen hat, in denen er viel entspannter ist. Nach meiner 3ten Behandlung empfahl ich Frau Holzwarth Nanghal wieder mehr zu reiten. Auch wenn der Araber noch häufig in sein altes Muster zurückfällt, da die Muskulatur die neue Bewegung noch nicht ganz gut halten kann, so kann Silke Holzwarth ihn doch bereits 20 Minuten reiten, bis ihn die Kraft verlässt. Im Januar erfolgte die 4. Behandlung und es ist deutlich zu sehen, dass es Nanghal von Mal zu Mal besser geht.

"Ich habe das Gefühl, ein ganz anderes Pferd unter mir zu haben.", beschreibt Silke Holzwarth die positiven Veränderungen bei Nanghal. "Vorher hatte ich das Gefühl eines dünnen schwankenden Pferdchens, das bei jeder Bewegung umkippt. Jetzt steht Nanghal ganz stabil beim Aufsteigen und ich habe viel mehr Pferd unter mir. Nanghal arbeitet jetzt auch richtig willig mit. Es macht  wieder richtig Spaß mit ihm zu arbeiten. Und Nanghal genießt mittlerweile unsere Akupressureinheiten, vor allem den Punkt am rechten Hinterbein und am Bauch, den er anfangs nicht so mochte." 
 

 

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Fallbericht Tango – Einsatz der BEMER-Gefäßtherapie am Pferdeauge

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Tango ist ein 13-jähriger Lusitano-Wallach. Er kam 2009 zu seiner neuen Besitzerin, Katja Baldauf. Die Trainerin für Klassische Dressur hatte sich für ihn entschieden, obwohl der Wallach ein dauerhaft tränendes Auge hatte, das vom Vorbesitzer ständig mit Augensalbe behandelt wurde. Katja Baldauf setzte Tango eine Fliegen- und Sonnenschutzmaske auf, wodurch sie auf die Augensalbe größtenteils verzichten konnte. Auch wenn es keine akuten entzündlichen Symptome gab, so hatte das Auge aber dennoch stets einen klaren Ausfluss.
Im Frühjahr 2012 zog sich Tango dann eine schwere Hornhautverletzung an diesem Auge zu. Katja Baldauf folgte den Therapieempfehlungen mit verschiedenen Salben, die mehrmals täglich verabreicht werden mussten und sorgte zusätzlich dafür, dass das Auge völlig abgedunkelt war. Doch es trat keine Besserung ein.

Und so wandte sich Katja Baldauf schließlich an mich. Zur Anregung der Mikrozirkulation und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, empfahl ich Katja Baldauf, den Intensiv-Applikator der BEMER Magnetfeld-Decke jeden 2. Tag für 6 Minuten an Tangos verletztem Auge einzusetzen. Zu unserer großen Freude, erwies sich das eine sehr gute Idee, denn bereits nach der zweiten Behandlung war bei Tangos Auge eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Nach dem 5. Einsatz stellte Katja Baldauf fest, dass das Auge nicht mehr lichtempfindlich ist und der Ausfluss abgeklungen war. Sie setzte habe die BEMER-Gefäßtherapie noch etwa 3 Wochen regelmäßig fort. Danach war die Hornhautverletzung vollständig verheilt und das Auge, das bisher immer getränt hat, tränt seit dem überhaupt nicht mehr.

Nähere Infos zur BEMER-Gefäßtherapie gibt es auf der Internetseite von Dr. med. vet. Reitz unter: http://praxis-dr-reitz.de/index.php/artikeldetails/kategorie/weitere-produkte/artikel/bemer-3000-vet-system.html

 

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"Gute Arbeit Frau Dr. Reitz!" – der Fallbericht Red Tide

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Heidi Schwab nennt ihr Pferd liebevoll "meinen Kleinen" – Red Tide ist ein 24 jähriger Oldenburger Wallach. Seit der Akupunktur und der chiropraktischen Behandlung geht es ihm deutlich besser. Vorne im Genick ist der Wallach jetzt viel beweglicher, vor allem nach links. Und wenn Heidi Schwab ihr Pferd am langen Zügel reitet, sind nun auch der Hals und Kopf wieder gerade. Selbst die Hinterhand ist deutlich besser, vor allem in der Galoppade. Auch die Sattellage im Rücken hat sich fast normalisiert. Dass ein solcher Bericht möglich sein würde, das hatte sich Heidi Schwab zuvor kaum vorstellen können. Denn ihr Red Tide Pferd hatte seit Oktober 2010 massive Probleme, eine sehr alte Geschichte und noch dazu eine, die einige Chiropraktiker "nicht geregelt bekamen", wie Frau Schwab es geradewegs ausdrückte. Bei meiner Behandlung von Red Tide stellte ich viele Blockaden im Bereich der gesamten Wirbelsäule fest. Besonders stark ausgeprägt waren seine Probleme im Bereich des ersten Halswirbels und der Lendenwirbelsäule, sowie dem Beckenbereich. Doch bereits bei der ersten Behandlung ließen sich die meisten Blockaden lösen.
 
Kein Wunder, dass Frau Schwab ihren Bericht mit den Worten beendete: "Noch einmal ein dickes Danke Frau Dr. Reitz – das war wirklich gute Arbeit!".

 

 

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"Deine Nahrung soll Deine Medizin sein" – Kooperation mit der Firma iWEST

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Vor über 25 Jahren gründeten Frau Dr. med. vet. Dorothe Meyer und ihr Mann Gerhard W. Meyer die Firma iWEST Tierernährung. Der Name IWest ist eine Abkürzung und steht für "Information, Wissen, Ernährung, Systematik für das Tier". Bis heute entwickelte IWest mehr als 21 Rezepturen, mit denen sich die unter­schied­lichsten Anforderungen an eine ausgewogene, artgerechte Ernährung von Pferden erfüllen lassen. Seinen Anfang nahm die Unternehmensgeschichte mit der Entwicklung von Magnolythe S 100. Frau Dr. Meyer erinnert sich noch genau, wie es zu diesem Produkt kam: "1984 kam es zu dem denkwürdigen Besuch eines Futtermittelherstellers, der sich eine Rezeptur für ein Ergänzungs­futtermittel für Pferde wünschte, welches wie Doping wirken sollte – natürlich ohne Doping zu sein. Daraufhin haben wir ein hochwertiges Produkt unter Verwendung ausgesuchter Rohstoffe in Pharmaqualität – was damals noch sehr außergewöhnlich war – kreiert. Magnolythe S100 gelang es erstmals, den Stoffwechsel eines Sportpferdes unter Leistungsanforderungen umfassend zu berücksichtigen. Bis heute hat Magnolythe S100 unzähligen Pferden geholfen und deren Besitzer positiv überrascht. Anfangs von der Konkurrenz noch als "Exoten" belächelt, konnten wir uns auf die Pferde verlassen. Sie nahmen Magnolythe S100 sofort mit Begeisterung an und veranlassten ihre Besitzer, dieses Produkt nachzukaufen. Das war die Geburtsstunde der iWEST® Tierernährung."

Von der Forschung und Rezepturentwicklung über die Produktherstellung bis zum Direktvertrieb befindet sich bei IWest alles in einer Hand. Ob es um Vitalität und Muskulatur, Stress, Sehnen und Gelenke, Gesundheit, Zucht und Haltung oder Hufe geht: Für die Produkte kommen ausschließlich Rohstoffe in höchster Qualität, Kräuter nach Arzneibuchqualität, Milchprodukte und Fette in Nahrungsmittelqualität, Vitamine in Pharmaqualität und nur kaltgepresste Öle zum Einsatz. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, werden sämtliche Rohstoffe ohne den Einsatz von Dampf, Druck oder den Zusatz von Farbstoffen besonders schonend verarbeitet. Mit einem aufwendigen IWest-Dragierverfahren werden besonders empfindliche Pellets zudem vor schädigenden Umwelteinflüssen geschützt und die lange Wirksamkeit der Vitamine und Zusatzstoffe wird gesichert. Bis zum Moment der Aufnahme durch das Pferd bleiben somit alle wertvollen Inhaltsstoffe geschützt und voll wirksam.
Darüber hinaus stehen jedem iWEST-Kunden die individuellen Leistungen der iWEST-Ernährungsberatung zur Verfügung, wodurch der Einsatz der Produkte zum bestmöglichen Nutzen von Mensch und Tier gewährleistet wird.


Voraussetzung für einen gesunde Pferdestoffwechsel: die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen
Es ist längst bekannt, dass unsere heutigen Böden an Mikronährstoffen und Pflanzenvielfalt verarmt sind. Doch so wie ein Orchester nur dann in der Lage ist, ein wenn alle Musiker in Harmonie miteinander spielen, so braucht der Pferdekörper für einen optimalen Stoffwechsel alle benötigten Vitalstoffe gleichzeitig. Wenn die Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen dagegen nicht ausreichend ist, dann können diese für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes durchaus zum "Zünglein an der Waage" werden. Das lässt sich anhand zahlreicher Praxisfälle eindrucksvoll belegen, wie der folgende Fallbericht der 8-jährigen Haflingerstute Athene zeigt.  

 

ACHTUNG:

Bis zum 14.01.2013 Sonderrabatt von 10% auf alle iWEST-Produkte, Bestellungen per Email möglich.

 

 

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Fallbericht Athene: Mit gezielter Vorsorge durch Dr. Reitz und Magnolythe S 100 von IWest zu stabiler Gesundheit

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 Trotz regelmäßiger Vorsorge und Behandlungen durch Dr. med. vet. Astrid Reitz zeigten sich immer wieder zum Teil massive Blockaden, weshalb die Empfehlung lautete, einmal einen Blick auf die Mineralstoffe und Vitamine zu werfen. Das Ergebnis der Blutuntersuchung bestätigte dann auch den Verdacht von Dr. Reitz: Die Stute hatte schlechte Leberwerte mit einer deutlichen Erhöhung des Gesamtbilirubins, leicht erhöhte Muskelwerte (CK+, LDH+), einen leichten Mangel an Kupfer und vor allem einen signifikanten Selenmangel. Auf Empfehlung von Dr. Reitz und nach Rücksprache mit IWest startete die Besitzerin unmittelbar nach der Blutentnahme mit der Zufütterung von Magnolythe S 100, zunächst in der vorgeschlagenen Dosierung von 100 g. Schon bald stellten sich bei Athene positive Veränderungen ein: Das Haarkleid verbesserte sich und vor allem gab es eine deutlich spürbare Steigerung der Leistungsfähigkeit wie auch der Leistungs­bereitschaft. Zum ersten Mal erlebte die Besitzerin, wie ihr Pferd mit großer Freude und aus eigenem Antrieb Spaß am rundenlangen Galoppieren an der Longe hatte.
Drei Monate später zeigte die nächste Vorsorge-Untersuchung von Dr. Reitz, dass sich Magnolythe S 100 wie gewünscht ausgewirkt hatte: Athene hatte endlich keine Blockaden mehr. Trotzdem fiel die Entscheidung für eine erneute Kontrolle des Blutes. Das Ergebnis war sehr erfreulich: Athenes Leberwerte waren nun wieder in Ordnung. Das Kupfer war von 47 ug/dl auf 83 ug/dl gestiegen und der Selenwert sogar von 37 ug/l auf 142 ug/l.
 
 
 

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Fallbericht Cagoule: Zwei Turniersiege nach der Behandlung und der 1. Platz im Dressurpokal Kl. 4

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Zu Petra Schmidt gehört neben Spezi auch Cagoule, ein 8-jähriger, 1,79 Meter großer bayerischer Fuchshengst von Charming von Calypso I und aus der Tutti Frutti xx von Authi xx. Cagoule hat in seiner Ausbildung bereits Dressur M-Niveau erreicht. Aber beim Reiten gab es einige Baustellen, die immer wieder dafür sorgten, dass er sein Potenzial nicht wirklich frei entfalten konnte. "Ich hatte generell Probleme Schulterherein zu reiten, denn Cagoule ließ sich einfach nicht reell biegen. Er taktete in jeder Rechtsvolte. Linksvolten waren zwar nicht ganz so schlimm, aber auch nicht korrekt.", berichtete Petra Schmidt. Ein weiteres großes Problem war der Linksgalopp, bei dem der Hengst grundsätzlich umsprang. Als an der Schulter von Cagoule dann eine Beule (verstärkter Muskel) bemerkt wurde, auf die rechts oben der Sattel drückte, wurde der Sattel gewechselt und optimal auf Cagoule angepasst. Doch auch danach war das Takten noch nicht vorbei. Frau Schmidt holte daher einen Tierarzt, dessen Diagnose lautete, dass das Sprunggelenk leicht überbelastet sei. Cagoule bekam Hyaluronsäure in beide Gelenke gespritzt. Der Rücken schien jedoch in Ordnung zu sein, obwohl er nachgab. Da Frau Schmidt aber sowieso einen Termin mit mir für Spezi hatte, sollte ich Cagoule gleich mit anschauen. Bei meiner Untersuchung stellte ich fest, dass Cagoules größtes Problem eine blockierte Hüfte war. Außerdem war seine gesamte rechte Seite verspannt und es gab diverse Blockaden der Wirbelsäule. Die Komplexität der Blockaden machte mehrere Behandlungen notwendig. Aber bereits nach der ersten Behandlung konnte Petra Schmidt den Unterschied sehr deutlich spüren: "Schulterherein zu reiten bereitete uns von dem Moment an absolut keine Probleme mehr – im Gegenteil es war ein Kinderspiel.", so der begeisterte Kommentar von Frau Schmidt. Zu ihrer großen Freude präsentierte Cagoule seiner Reiterin nun endlich, was noch alles in ihm schlummert: "Das schönste Gefühl war mit diesem Pferd den starken Trab zu reiten. Ich hatte noch nie zuvor beim Traben sein Vorderbein sehen können, so gewaltig kam er nach der Behandlung von Frau Dr. Reitz aus der Schulter heraus." Auch Cagoule ist begeistert, die Arbeit macht ihm nun sichtlich Spaß und beide machen große Fortschritte in ihrer Entwicklung. So ließ auch der Erfolg im Wettbewerb nicht lange auf sich warten: In zwei Turnieren der M-Dressur holte Petra Schmidt mit Cagoule im Sommer den Sieg – und auch den 1. Platz im Dressurpokal Kl. 4. Auch die Trainerin von Frau Schmidt Trainerin hatte das ewige Hin und Her mitbekommen und wollte natürlich unbedingt wissen, was Frau Schmidt mit Cagoule gemacht habe, dass er in den letzten 3 Monaten einen so gewaltigen Sprung nach vorne machen konnte. Mit einem Schmunzeln erzählte mir Petra Schmidt, dass sie ihrer Trainerin als Antwort einfach meinen Praxisflyer mit meiner Telefonnummer gegeben hat. 

 

 

Foto Cagoule

 

Foto Cagoule

 

 

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Ist ein Hengst "hengstisch" wenn er starke Schmerzen hat? – der Fallbericht Spezi

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"Special PS one" mit dem Spitznamen "Spezi" ist ein 5-jähriger schwarzer Bayerischer Warmbluthengst von San Romantiko, aus einer Dream of Glory Stute. Im Februar 2012 bat mich seine Besitzerin Petra Schmidt, um einen Termin für Spezi. Da ihr Hengst zu dieser Zeit überhaupt nicht mehr handlebar war, wusste sie nicht mehr weiter. "Ich war völlig verzweifelt", erinnert sich Petra Schmidt, "Die Probleme mit Spezi gingen schon los, sobald man ihn auf die Koppel führen wollte: Er stieg senkrecht in die Luft, brach nach rechts weg und zog uns einfach so den Strick aus den Händen. Dann schlug er aus und galoppierte davon. Wir hatten keine Chance, ihn zu halten auch dann nicht, wenn wir eine Longe einsetzten." Erschwe­rend kam hinzu, dass Spezi sich beim Ausreiten mit ihrem Freund überschlagen hatte. Denn sobald Druck auf sein Gebiss oder auf das Genick kam stieg er kerzengerade. Da die Zähne bereits gemacht worden waren, wobei zwei Wolfs­zähne ent­fernt werden konnten, konnte es nicht an den Zähnen liegen. Gute Freunde rieten Petra Schmidt eindringlich dazu, den Hengst sofort kastrieren zu lassen. "Das ist reine Hengst­manier.", lautete ihr Urteil. Doch Frau Schmidt und ihr Freund glaubten genau das nicht, da Spezi ja sonst gar nicht "hengstisch" war. Irgendwann war Petra Schmidt dann völlig ratlos und verzweifelt, traute sich nicht mehr, irgendwo hinzufahren wo andere Pferde waren, aus lauter Angst, Spezi könnte ihr wieder abhauen. Als ich das erste Mal zu Spezi kam, war der ansonsten sehr anhängliche und personen­bezogene Hengst unreit- und unberechenbar. Bei meiner Untersuchung zeigten sich jedoch sehr schnell die Ursachen für Spezis Verhalten. Spezi war weder böse noch hengstisch – sein Verhalten war schlicht und einfach ein lauter Hilfe­ruf, denn der Hengst hatte so viele Baustellen, dass er nicht ohne Schmerzen laufen konnte. Angefangen beim 1. und 2. Halswirbel, die gekippt waren und den Schädelknochen, die verschoben waren über Blockaden im gesamten Bereich der Wirbelsäule, bis hin zu dem Becken, das ebenfalls blockiert war. Ich versicherte Frau Schmidt und ihrem Freund, dass Spezi so gar nicht hätte laufen können. Jedes Pferd, ganz egal ob Wallach, Hengst oder Stute hätte auf derart massive Blockaden Reaktionen gezeigt. Zum Glück schlug bereits die 1. Behandlung richtig gut an. Frau Schmidt konnte unmittelbar nach der ersten Behandlung von ihren Erfolgen beim Reiten berichten und dass Spezi nun sowohl beim Reiten, wie auch beim Longieren endlich die Tiefe suchte. Ungefähr einen Monat später, nach meinem 2. Besuch, mussten nur noch ein paar Kleinigkeiten behoben werden. Und bei meinem 3. Besuch im Juni war Spezi dann bereits völlig beschwerde- und blockadefrei. Petra Schmidt ist begeistert: "Ich konnte es gar nicht fassen: Endlich kann ich mit Spezi sogar ausreiten. Ich weiß, das klingt banal, aber endlich klappt es, ohne das etwas passiert." Die beiden sind glücklich, dass sie Spezis Ausbildung nun fortsetzen können, ohne ständig Angst zu haben, alles falsch zu machen. "Die Arbeit mit Spezi macht jetzt wieder riesig Spaß, weil man sieht, wie er sich bemüht und dass es ihm Spaß macht – vor allem wenn man ihn lobt, dann wächst er über sich hinaus."
Aufgrund dieser positiven Entwicklung sah es zunächst so aus, als ob Spezi, der ja nun nicht mehr "hengstisch" war, Hengst bleiben könnte – doch nach einigen Monaten zeigte sich, dass Spezi selbst bei kleinsten Blockaden für seine Umgebung nicht mehr handlebar war und so fiel mit einiger Wehmut dann doch die Entscheidung, den Hengst zu kastrieren.

 

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Voltigierpferd Pico: Dank ganzheitlicher Behandlungsmaßnahmen wieder gesundheitlich stabil

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Was tun bei einem 20-jährigen Wallach mit starken Rückenproblemen und einem Röntgenbefund, der in den vorderen Hufgelenken Arthrose und Spat in den Sprunggelenken bescheinigt? Alexandra Filz wandte sich bezüglich ihres Pico an mich. Der Wallach war 5 Jahre als Voltigierpferd eingesetzt worden und in Turnieren bis zur Klasse B gelaufen. Er wurde in der Box gehalten, hatte jedoch täglichen Koppelgang. Über einen längeren Zeitraum verrenkte sich Pico ständig und es war nicht mehr möglich, ihn zu stabilisieren, mit dem Ergebnis dass er kaum noch geritten werden konnte. Hinzu kam, dass er starke Verspannungen in der Muskulatur im Bereich der Halswirbelsäule hatte, die immer wieder kehrten. Beim Reiten zeigte Pico massive Probleme beim Stellen auf der linken Hand. Als Frau Filz dann auch noch den Stall wechselte, magerte Pico komplett ab. Im Winter rutschte er auf einer Eisplatte aus und war mal wieder blockiert.

Um diesem Kreislauf zu entkommen wandte sich Frau Filz an mich. Neben meiner Rundumbehandlung mit Chiropraktik und Akupunktur sowie weiteren Stimulation durch Akupressur seitens der Besitzerin, empfahl ich, ein Blutbild machen zu lassen, den Sattel zu kontrollieren und Pico in eine Offenstallhaltung zu geben.
Damit gab es eine Menge zu überprüfen. Recht schnell war klar, dass der verwendete Sattel nicht die Ursache des Problems war. Das Blutbild ergab allerdings erste konkrete Hinweise: Es fehlten Kupfer, Zink, Magnesium und Selen, welche durch entsprechende Präparate aufgefüllt wurden. Darüber hinaus legte ich Frau Filz ans Herz, Picos Zähne von einem spezialisierten Pferdezahnarzt untersuchen zu lassen, da ich vermutete, dass hier die Ursache für die Verspannungen im Hals- und Genickbereich liegen könnte. Die Idee, den Pferdezahnarzt einzuschalten erwies sich als sehr gut: Picos Biss stimmte nicht mehr und wurde korrigiert. Der Zahnarzt bestätigte, dass eine solche Fehlstellung meist zu Muskel­verspannungen und Kiefergelenksbeschwerden führt. Unmittelbar danach waren die Ver­spannungen im Hals sowie die Probleme beim Stellen behoben. Auch meinen Ratschlag zur Umstellung in einen Offenstall beherzigte Frau Filz. Durch die ständige Bewegung im Offenstall besserten sich Picos arthritische Beschwerden in den Gelenken und er wurde wieder beweglicher, ja er entwickelte sogar wieder mehr Bewegungs- und Lebensfreude. Auch an Gewicht legte der Wallach wieder zu und baute wieder Muskulatur auf.
Seither wird Pico wieder freizeitmäßig geritten und seine Gesundheit ist dank regelmäßiger Kontrollen und Vorsorge endlich wieder stabil.
 

Pico vor der Behandlung im Dez. 2011

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Pico nach der Behandlung im Juni 2012

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Fallbericht Feivel, 7-jähriger Quarter Horse Wallach: "Um mehr als 100% besser"

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Als der 7-jährige, in der Westerndsiziplin Reining ausgebildete Quarter Horse Wallach Feivel zu Kristin Helm und David Pfahler in Beritt kam, merkten die beiden schnell, dass er völlig steif und fest war. Beim Longieren lief er immer mit dem Kopf nach außen gedreht und war völlig verbogen. Auch unter dem Reiter war es nicht besser. Kristin Helm beschreibt ihre Eindrücke beim Reiten von Feivel so: "Wenn man versuchte, ihn zu biegen oder seine Hüfte zu verschieben, kam er ganz schnell an seine Grenzen. Wir haben schnell gemerkt, dass er völlig blockiert war." In dieses Bild passte auch, dass der Wallach im Galopp sehr schwierig zu sitzen war, da er völlig schief lief. Das führte dazu, dass er seinen Reiter so stark nach „außen“ setzte, dass dieser Schwierigkeiten hatte, die Schiefe auszugleichen. Selbst beim Angurten gab es Probleme. Man musste enorm aufpassen, da Feivel offenbar an einem „Sattelzwang“ litt.
Da Kristin Helm und David Pfahler schon viele Jahre ihre Pferde bei mir in der Betreuung haben und diese regelmäßig von mir anschauen und behandeln lassen, zögerten sie nicht, mich auch wegen ihres Berittpferdes Feivel anzusprechen und so machten wir einen Termin aus. Bereits nach der ersten Behandlung ging es dem Quarter Horse Wallach deutlich besser. "Ich habe bislang noch bei keinem Pferd eine so deutliche Veränderung gemerkt wie bei Feivel." schrieb mit Kirstin Helm nach der ersten Behandlung. "Feivel kann sich jetzt wieder bewegen und er lässt sich problemlos biegen und in der Hüfte verschieben. Er ist um mehr als 100% besser! Es ist einfach perfekt." Auch beim Satteln hat er nun fast keine Probleme mehr. Beeindruckend fand Kirstin Helm auch, dass sie von Leuten im Stall angesprochen wurde, die fragten, was das denn für ein Pferd sei. Als sie antwortete, dass es immer noch derselbe ist, allerdings nach einer Behandlung durch mich, waren die Leute wohl sehr verwundert. Für seine beiden Ausbilder und für die Besitzer ist es eine große Freude zu sehen, wie sich Feivel entwickelt und weiter Fortschritte macht!
 

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Fallbericht: Die Fohlen Mara und Yuma: Mit nur 2 Laser-Akupunkturbehandlungen wieder "symptomfrei"

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"Ich glaube, Deinen Fohlen geht es nicht ganz so gut" – mit diesen Worten wurde Katja Beiersmann von der Stallchefin nur einen Tag vor Heilgabend begrüßt. Bei dem am 12. Mai geborenen Haflinger-Painthorse-Stutfohlen Mara hatte sie Durchfall bemerkt und das am 30. April geborene Haflinger Stutfohlen Yuma hustete seit 2 Tagen. Da die Temperatur bei beiden Fohlen in Ordnung war und es sich offenbar um erste Anzeichen eines Ungleichgewichtes handelte, entschied sich Katja Beiersmann für eine Behandlung mit dem Cepes Laser. Da weder ein Laptop mit der DVD "Akupressur – so kann ich mein Pferd unterstützen" noch ein iPhone mit dem entsprechenden App im Stall zur Verfügung stand, musste ein Akupressur-Buch die notwendigen Informationen und Anleitungen liefern. Da Frau Beiersmann ihre Pferde jedoch regelmäßig von mir untersuchen und behandeln lässt, fand sie in dem Buch schnell die passenden Punkte: "Ich war überrascht, dass so unterschiedliche Symptome wie Husten und Durchfall aus Sicht der chinesischen Medizin eigentlich gar nicht weit auseinander liegen. Denn in beiden Fällen geht es darum, ein Zuviel an Nässe auszuleiten." Sowohl bei Mara wie bei Yuma behandelte sie die Akupunkturpunkte Gallenblase 20, Magen 36 und Lunge 7. Zu Beginn der Behandlung stimulierte Frau Beiersmann bei beiden Pferden den direkt hinter dem Ohr liegenden Punkt Gallenblase 20, der sich vor allem bei erhöhter Infektionsgefahr zur Anregung des Immunsystems empfiehlt. Ebenfalls die Abwehr stärkend wirkt Lunge 7, der innen am Vorderbein, ca. eine Handbreit über dem Vorderfußwurzelgelenk liegt. Yuma sollte dieser Punkt helfen, ihre Lunge zu stärken und den Husten so überflüssig zu machen.
Magen 36 hilft, den Körper generell zu stärken. Zudem hat dieser Punkt, der außen am Hinterbein unterhalb des Knies am vorderen Rand des Oberschenkels liegt, einen starken Einfluss auf die Bauchorgane, regt den Appetit an und hilft bei Verdauungsproblemen. Damit also erste Wahl für Mara mit ihrem Durchfall. Da der Punkt aber auch Nässe ausleitet, wurde auch Yuma hier behandelt. Ergänzend kam für Yumas Husten noch die Niere 3 dazu. Der Punkt liegt innen am Hinterbein, zwischen Sprunggelenkshöcker und Unterschenkel. Niere 3 stärkt das Abwehrsystem und wird gerne bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Sehr passend erwies sich der Punkt für die sehr schüchterne, unsichere Yuma auch dadurch, dass er das Selbstvertrauen stärkt.
Bei Mara akupressierte Katja Beiersmann als vierten Punkt Dickdarm 4. Neben seiner allgemein schmerzstillenden Wirkung stärkt Dickdarm 4 die Abwehr zu Beginn einer Infektion und unterstützt die Lungenfunktion. Zu finden ist dieser Akupunkturpunkt innen am Vorderbein unter dem Vorderfußwurzelgelenk.

Laserakupunktur  – Akupunkturpunkte, die mit der heilenden Wirkung von Laserlicht behandelt werden

"Ich war sehr froh, dass ich einen Cepes Laser für die Behandlung der Akupunkturpunkte zur Verfügung hatte.", berichtet Frau Beiersmann "Bereits nach dieser einen Behandlung waren beide Fohlen völlig beschwerdefrei und wieder wohlauf. Erst nach Weihnachten wiederholte ich bei beiden noch ein weiteres Mal vorbeugend diese Punktekombination. Aber ich bin mir sicher, dass wir dieses tolle Ergebnis vor allem dem Laser zu verdanken haben. Dadurch wirkt die Behandlung doch deutlich intensiver als wenn ich die Punkte akupressiere. Wenn wir im Stall keinen Laser zur Verfügung hätten, hätte ich spätestens nach dieser Erfahrung einen angeschafft!"
Mit der Laserakupunktur können Akupunkturpunkte schmerzfrei und sogar berührungsfrei „gereizt“ werden. Zusätzlich wird die heilende Wirkung des Laserlichtes genutzt.
Die therapeutische Wirkung des Laserlichts beruht auf einer physikalischen Spezialität, der so genannten Kohärenz. Genauer gesagt: Laserlicht sind synchron schwingende Lichtwellen gleicher Wellenlänge, die durch ihre Bündelung gut ins Gewebe eindringen können. Als Lichtimpulse können sie im Inneren der Zellen direkt zur Energiegewinnung genutzt werden und so z.B. die Wundheilung oder die Bildung von Kollagenfasern bei Sehnenschäden nachhaltig fördern. Im Falle von Yuma und Mara wurden die Akupunkturpunkte mit dem kombinierten Laser- und Magnetfeld-Impuls des Cepes Lasers behandelt. Dadurch werden die Punkte intensiv stimuliert. Erfolgt die Behandlung gleich nach dem Auftauchen der ersten Symptome, kann der Körper sehr schnell sein Gleichgewicht wieder finden und ein Fortschreiten der Erkrankung mit einer Verschlimmerung der Symptome kann verhindert werden.

 

Wie wird der Cepes-Laser® angewendet?

· Zur Stimulation von Akupunkturpunkten wird der Cepes-Laser 10 Sekunden bis 1 Minute pro Punkt eingesetzt.
· Bei akuten Verletzungen und Wunden erfolgen mehrere Behandlungen in einigen cm Abstand 1-2 Minuten täglich und zwar je nach Fall über einige Tage bis Wochen.
· Zur Behandlung von Störherden wie Narben wird der Laser in einigen cm Abstand für etwa 1 Minute über die Narbe geführt.

Cepes-Laser® jetzt auch im Shop von Dr. med. vet. Astrid Reitz

Cepes-Laser® nach Dr. Ludwig
 
Rotlicht-Laser und pulsierendes Magnetfeld in einem Gerät – dieser 2-fache Therapieansatz des Cepes-Lasers erzielt sehr gute Wirkerfolge:

1. Das rote Laserlicht sorgt für eine deutliche Verbesserung des Zellstoffwechsels.
2. Das pulsierende Magnetfeld dient der Heilungsbeschleunigung und Schmerzlinderung.
Technische Daten: Laser: 650 nm, 0,5 mW. Magnetfeld: 0,9 mT mit 9 Hz gepulst. Batteriebetrieb mit 2 handelsüblichen Batterien Typ AAA. Gewicht ca. 50 Gramm. Abmessungen: 15 x 12 x 115 mm.
Lieferumfang: Laser komplett mit Batterien im Lederetui. Steckaufsatz mit Glasampulle. Sehr ausführliche Gebrauchsanweisung.

 

Cepes-Laser® - Testen:

Gerne können Sie den Cepes-Laser® ausprobieren und für 2-6 Wochen mieten.

Sie haben noch Fragen ? Schreiben Sie mir einfach unter info@praxis-dr-reitz.de.

 

Ab sofort ist derCepes-Laser® auch im Online-Shop unter weitere Produkte erhätlich.

 

 

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Wenn ein Pferd am liebsten einfach nur davonlaufen würde – die Geschichte des 10-jährigen Bayern-Wallachs Artus gibt Hoffnung

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Im Alter von fünf Jahren kam der Bayern-Wallach Artus als Freizeitpferd zu Tanja Neumann*. Es hieß, er sei 4-jährig von einem Profi angeritten worden. Später stellte sich dann jedoch heraus, dass dies in nur 8 Wochen geschehen ist. Beim Reiten ging Artus sehr gegen den Zügel, ließ sich nicht stellen oder biegen und sein Schritt war sehr übereilt. Tanja Neumann hatte den Eindruck, dass Artus vor etwas davonlaufen wollte. Gleichzeitig war er sehr schreckhaft. Ein ruhiger, sauberer Schritt war daher nicht möglich. Immer wieder fiel Artus in den Pass. Auch das Ausbalancieren im Trab und im Galopp fiel ihm sehr schwer. Dieses Verhalten zeigte der Wallach auch ohne Reiter beim Longieren oder Freilaufen. Ausritte ins Gelände waren ebenfalls schwierig, da Artus sehr ängstlich war, viel stolperte und vor allem bergab nur im Pass ging. Nach einigen Wochen geduldigen Trainings fing er an, hinten links leicht zu lahmen. Diese Lahmheit war teilweise nur zu erahnen, eher ein „Haken“ als Lahmen. Es begann eine Odyssee: die Suche nach der sprichwörtlichen Stecknadel im Heuhaufen. Denn weder Tierärzte noch Sattler, Reitlehrer oder Bereiter konnten Tanja Neumann und Artus wirklich weiterhelfen, zumeist sahen sie diese Lahmheit und Unwilligkeit des Pferdes nicht einmal. Der Kundin fiel durch genaues Beobachten und Wahrnehmen schließlich auf, dass die Lahmheiten immer dann kamen, wenn sich Fortschritte im Training einzustellen begannen. Wenn Artus also anfing, sich stellen und biegen zu lassen oder wenn er anfing, über den Rücken zu gehen, lahmte er. Wenn man ihn in Ruhe ließ verschwanden die Symptome wieder. Beim Arbeiten zeigte sich Artus also unwillig, während er beim täglichen Umgang sehr lieb war. Nach über zwei Jahren vergeblicher Mühe beschloss Tanja Neumann, ihn als Beistellpferd zu sich daheim in den Offenstall zu holen. Doch selbst das schien auf Dauer nicht tragbar zu sein. Er fing nun auch ohne die Trainings-Belastung an zu lahmen, mal vorne, mal hinten. Überhaupt machte Artus ein sehr trauriges Gesicht und bekam in der Zeit auch seine bisher einzige Kolik, nach der er sehr abmagerte und seinen Lebenswillen zu verlieren drohte. Von seinen Pferdekumpels wurde er nur noch verbissen.
Per Zufall entdeckte Frau Neumann dann 2010 meine Internetseite. Obwohl sie die Hoffnung auf Besserung schon beinahe aufgegeben hatte, vereinbarten wir einen Termin. "Der erste Termin mit Ihnen war für mich wie ein letzter Strohhalm, an den ich mich klammern konnte", berichtete mir Frau Neumann dann einige Wochen später. Bei meiner Untersuchung von Artus stellte ich viele Baustellen fest. So hatte er zum Beispiel einen Mangel an Selen, das wichtig für den Aufbau der Muskulatur ist. Hinzu kamen Zinkmangel, Probleme mit der Kastrationsnarbe und beinahe der gesamte Rückenbereich war stark verspannt. Bereits nach meinem ersten Besuch zeigte sich eine deutliche Besserung. Es war zwar noch nicht an Reiten zu denken, aber Artus nahm wieder an Gewicht zu, fühlte sich sichtbar wohler in seiner Haut und baute langsam auch seine Muskulatur wieder auf und das ganz ohne aktives Training. Im Zeitraum von fast sechs Monaten habe ich Artus insgesamt vier Mal behandelt. Während dieser Zeit hat Frau Neumann den Wallach zusätzlich mithilfe des Cepes-Lasers nach meiner Anleitung selbst behandelt. Vor allem die Kastrationsnarbe reagierte sehr schön auf den Laser. Frau Neumann stellte fest: "Zu Beginn habe ich die Kastrationsnarbe jeden Tag mit dem Laser behandelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Narbe vor der Behandlung immer mehr Spannung zu haben schien, während sie sich direkt nach der Behandlung deutlich weicher anfühlte. Eine so direkte Veränderung zu beobachten, war schon verblüffend. Artus hat die Behandlung immer sehr genossen und still gehalten, was sonst gar nicht seine Art ist. Auch das Lasern der Akupunkturpunkte hat Artus immer sichtlich genossen.
Nach etwa zwei Wochen merkte ich, dass sich das Narbengewebe insgesamt veränderte und weicher wurde. In der Zeit habe ich beobachtet, dass sich die Narbe bei Wetterwechsel aber wieder verhärtete, nach der Behandlung aber sofort wieder weicher wurde."

Artus Reaktion auf das Entstören seiner Kastrationsnarbe war ein deutlicher Hinweis darauf, dass das leichte Lahmen im Zusammenhang mit der Kastrationsnarbe stehen muss. Denn immer wenn sich die Kastrationsnarbe verklebt anfühlte, lief Artus auf dem Reitplatz nicht ganz sauber, während er an anderen Tagen über den Reitplatz schwebte. Im Zusammenhang mit der Kastrationsnarbe muss auch der Samenstrangstumpf erwähnt werden, da es dort oft zu Verklebungen mit Gewebe im Inneren kommt, wodurch ein Zug auf die Fascien ausgeübt wird, der Schmerzen und Lahmheit verursachen kann. Nach etwa vier Wochen ging Tanja Neumann dazu über, das Narbengewebe nicht mehr jeden Tag zu behandeln, sondern nur noch 2-3 mal pro Woche, je nach Bedarf. Mittlerweile behandelt sie das Narbengewebe nur noch wenn sie merkt, dass sich das Gewebe wieder verspannt bzw. wenn Artus insgesamt verspannt läuft und nach dem Lasern fühlt es sich sofort wieder weicher an.

Auch ihre beiden Stuten sollten in den Genuss der Laserbehandlung kommen – allerdings musste Tanja Neumann feststellen, dass diese die Stimulierung der Akupunkturpunkte per Hand dem Laser vorzogen. Während die Stuten beim Laser unruhig waren, entspannten sie sich mit Einsatz der Hände und standen gewohnt still.

Der Kauf des Cepes-Laser war für Tanja Neumann eine gute Entscheidung, denn nicht nur für ihre Pferde kommt das Gerät zum Einsatz: "Ich selber habe den Laser auch angewendet bzw. wende ihn bei Bedarf immer wieder gerne an, vor allem bei Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich. Ich halte den Laser dann ca. 10 Minuten auf die verspannte Stelle und merke ziemlich schnell, dass sich dieser Bereich entspannt. Frau Dr. Reitz hat mir zusätzlich zwei Punkte an der Hand gezeigt, die ich bei Verspannung im Rückenbereich behandeln kann. Hier merke ich aber keine unmittelbare Veränderung. Aber alles in allem ist die Handhabung mit dem Cepes-Laser sehr einfach. Und einfach ideal ist es, die Arbeit von Frau Dr. Reitz mit dem Laser so effektiv unterstützen zu können. Denn ohne den Laser hätte es ganz sicher viel länger gedauert, Artus' Kastrationsnarbe zu "entstören". Ich habe es deshalb nicht bereut, das Geld für den Laser investiert zu haben."

Mittlerweile reitet Tanja Neumann Artus auch wieder und berichtet erfreut, dass ihr Wallach nun viel ausgeglichener ist. "Er dehnt sich schön an die Zügel, entwickelt schwungvolle Gänge und läuft mehr und mehr über den Rücken. Auch das Ausreiten ist viel entspannter geworden. Das schönste ist jedoch, Artus auf der Weide zu beobachten. Seine Ausgelassenheit beim Spielen mit seinen Pferdekumpels, das wilde Galoppieren, stuntman-reifes Buckeln und fröhliches Gequietsche zeigen mir, dass Frau Dr. Reitz eine sehr wertvolle Arbeit leistet."

* die Namen wurden auf Wunsch geändert
 

 

Artus 2010 vor der Behandlung

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Artus 2011 nach der Behandlung

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Behandlung der Kastrationsnarbe mit dem Cepes Laser ®

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"Ich bin sehr froh, dass ich mit meinem Pferd bei Frau Dr. Reitz „gelandet“ bin." – die zum Glück endliche Lahmheitsgeschichte von Piju, einem 15-jährigen Lusi­tano-Wallach

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Piju, ein 15-jähriger Lusitano-Wallach verletzte sich letztes Jahr im September, vermutlich beim mehrfachen Durchkriechen unter einer Sperrkette zur Nachbarbox und ging hinten rechts ungleich. Auf Anweisung des Tierarztes sollte er in seiner Box bleiben und wurde mit entzündungshemmenden sowie schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Als jedoch nach ca. 6 bis 8 Wochen keine Besserung eintrat, erfolgte unter Aufsicht des Tierarztes an der Longe erneut eine Lahmheitsdiagnose. Piju nutze seine Chance und tobte ausgiebig, mit der Folge, dass er nun richtig lahm ging.
Ende November letzten Jahres zog Pijus Besitzerin dann eine Osteopathin hinzu. Diese vermutete die Verletzung im Bereich der Aduktoren  und Beckenansatzmuskulatur. Eine Behandlung ihrerseits führte aber leider nicht zu einer Besserung.
So kam Sibylle Nast-Kolb-Lorenz schließlich zu mir. Nach meiner Untersuchung empfahl ich ihr, das Pferd zunächst in einer Klinik untersuchen zu lassen, um eine klare Diagnose zu erhalten. In der Klinik stellte sich heraus, dass Piju einen Bandansatz-Anriss im Knie hatte, woraufhin er dort etwa 4 Wochen in der Box stand und eine Stoßwellenbehandlung erhielt. Überraschenderweise lahmte Piju nachdem diese Verletzung verheilt war immer noch, wenn auch nicht mehr so gravierend wie zuvor. Die nächste Diagnose lautete: Verletzung des Iliosakralgelenks. Zur Behandlung bekam er weiterhin die Stoßwellentherapie und durfte 5 x wöchentlich schwimmen. Das hat ihm sicher sehr gut getan: Allerdings lief Piju auch nach 4 Monaten Klinikaufenthalt noch nicht sauber bzw. nach ersten Reitversuchen vor Ort wieder schlechter. Deshalb wurde er mit Spritzen direkt ins Iliosakralgelenk behandelt.
Auf meinen Rat hin holte Sibylle Nast-Kolb-Lorenz Piju wieder nach Hause. Nach meiner ersten Behandlung mit Akupunktur und Chiropraktik sowie erstem Weidegang ging Piju zunächst erschreckend lahm. Frau Nast-Kolb-Lorenz begann nun aber trotz der Lahmheit mit dressurmäßiger Bodenarbeit wie Übertreten, Travers und Piaffe. Zusätzlich kam der Lusitano 2 x täglich in den Genuss von Magnetfeldtherapie und Akupressur. Dass Ergebnis war sehr erfreulich, denn seine Lahmheit verbesserte sich im Laufe von ca. 5 Wochen deutlich. Eine weitere Untersuchung und Behandlung, die ich ca. 4 Wochen später durchführte, bestätigte die Verbesserung im Bereich Iliosakralgelenk und Hüfte. Nach ca. 8 Wochen begann die Besitzerin, Piju ca. 3 x wöchentlich vorsichtig für 20 bis 30 Minuten zu reiten. Auf dem Programm standen vor allem Seitengänge, die das rechte Hinterbein unter den Schwerpunkt bringen. Zusätzlich machte Sibylle Nast-Kolb-Lorenz immer noch 2 x täglich Magnetfeldtherapie und Akupressur. Noch für einige Zeit konnte man sehen, dass es Piju schwerfällt, mit dem rechten Hinterbein nach vorn zu transportieren, allerdings ließ sich die Bewegung beeinflussen, indem das rechte Hinterbein durch touchieren und beim Reiten gezielt zum Mitarbeiten aufgefordert wird. Piju schnaubt während der Arbeit immer wieder ab, was ein Indiz ist, dass das Pferd sich bei der Arbeit relativ wohl fühlt.
Sibylle Nast-Kolb-Lorenz ist mit der Verbesserung zufrieden und sehr froh, dass sie mit ihrem Pferd bei mir „gelandet“ ist. Ihre Hoffnung ist, dass Piju irgendwann wieder 100%ig sauber läuft und sie wieder voll mit ihm arbeiten kann.

"Ich bin der Meinung, dass zu aller gymnastischen Arbeit und der manuellen Behandlung die Behandlung mit der Magnetfeldmatte eine große Unterstützung ist." beschreibt Sibylle Nast-Kolb-Lorenz ihre Erfahrungen mit der Magnetfeldtherapie. "Während einer 10-tägigen Behandlungspause hatte ich das Gefühl, dass sich das Ungleich-Gehen wieder etwas verstärk hat." Außerdem berichtete sie mir, dass vom Magnetfeld nicht nur Piju sondern als Begleiterscheinung auch sie profitiert: "Ich habe mir vor ungefähr 1 Jahr eine tiefe Verletzung am Zeigefinger zugezogen. Die Narbe ist sehr wulstig und war äußerst druckempfindlich. Ich habe diesen Finger regelmäßig ebenfalls an den Intensivapplikator gehalten und war höchst erstaunt, als ich nach 1 Woche (!) ganz nebenbei bemerkte, dass die Druckempfindlichkeit verschwunden war und ich mit der linken Hand wieder problemlos angurten konnte.
Ein weiteres Aha-Erlebnis hatten wir mit der Behandlung eines großen Überbeins bei einem weiteren Pferd. Dieses Überbein hat sich innerhalb von 8 Wochen nahezu halbiert! Auch das Pferd einer Freundin profitiert von der Magnetfeldtherapie. Der Wallach ist seit der Behandlung noch lockerer und seine Bewegungen fließender geworden."

Mittlerweile läuft Piju beim Reiten fast nicht mehr ungleich. Für Sibylle Nast-Kolb-Lorenz war es "ein unbeschreiblich schönes Gefühl, endlich mal wieder ein Pferd unter sich zu haben, dass schwingt und etwas abdrückt, anstatt nur vor sich hin zu paddeln."
 

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Von unreitbar zum lebensfrohen Reitpferd: Fallbeispiel Linus, 17-jähriger Mecklenburger Wallach

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Von unreitbar zum lebensfrohen Reitpferd: Fallbeispiel Linus, 17-jähriger Mecklenburger Wallach
Die Krankheitsgeschichte von Linus begann 2008 mit Taktunreinheiten an der Hinterhand. Ob rechts oder links, das war jedoch nicht genau zu erkennen.
Es folgte eine Lahmheit hinten rechts, die aber nach ein paar Tagen wieder verschwand. Allerdings tauchten diese unspezifischen Lahmheiten in unregel­mäßigen Abständen immer wieder auf. Als Linus dann endlich wieder lahmfrei war, fing Iris Schauder wieder an zu reiten. Sie stellte fest, dass Linus dabei hinten immer häufiger kürzer trat. Gleichzeitig nahm Linus stark ab und seine Muskulatur bildete sich zurück. Ende 2008 begann er dann auch noch zu husten.
Eine durch den Tierarzt durchgeführte Lahmheitskontrolle ließ Arthrose vermuten und die Bronchoskopie ergab, dass Linus ein Heustauballergiker ist. All das verursachte im Laufe der Zeit bei Linus so starke Schmerzen, das er aggressiv wurde und auf jeden los ging, der in seine Nähe kam. Es wurde eine Schmerztherapie begonnen und der Tierarzt empfahl der Besitzerin, ihr Pferd in einen Offenstall zu stellen. Im Offenstall kam Linus aber gar nicht zurecht, da er durch seine Krankheit bereits sehr eingeschüchtert war. Er fraß kaum, weil er vor den anderen Pferden im Offenstall immer weglief. Als er weiter abnahm und sich auch sein Husten weiter verschlechterte, wechselte Iris Schauder noch einmal den Stall.
Die Entscheidung fiel für eine Kaltstallhaltung mit Paddockbox, wo Linus den ganzen Tag draußen sein konnte. Allerdings wollte der Wallach zu diesem Zeitpunkt nur in seiner Box bleiben. Wenn er draußen war, lief er nur hin und her.
In diesem Stall bekam Linus kein Heu, sondern Heulage und der Husten besserte sich.
Auch seine Lahmheit ging zurück und er integrierte sich immer besser in die Herde.
Mitte 2009 startete Iris Schauder einen erneuten Versuch Linus zu reiten. Bis dahin war sie mit ihm nur spazieren gegangen. Sofort zeigte Linus wieder Taktunreinheiten und seine Besitzerin ging wieder mit ihm spazieren. Der Tierarzt vermutete einen Arthrose-Schub. Weitere Versuche Linus zu reiten, dauerten nicht lang. Immer wieder zeigte Linus Taktunreinheiten oder lahmte. Er nahm auch nicht wirklich sichtbar zu. Noch schlimmer wurde es 2010, als zu allem noch starke Rückenschmerzen hinzukamen und Linus sich kaum noch wälzen konnte.
Iris Schauder ließ Linus Beine und Rücken röntgen. Dabei kam heraus, dass Linus eine periartikuläre Zubildung am Krongelenk Grad 3, Spat Grad 3 hinten rechts hat, außerdem Arthrose und Kissing Spines Grad 4. Zusätzlich wurden Lungengeräusche festgestellt. An Reiten oder Spazieren gehen war nicht zu denken. Vielmehr stand die Überlegung im Raum, Linus einschläfern zu lassen.
Durch ein Freundin wurde Iris Schauder dann jedoch auf mich aufmerksam und vereinbarte einen Termin mit mir. Bei meiner Untersuchung stellte ich viele Blockaden fest, vor allem im ISG-Bereich, Becken, Hüfte, sowie Blockaden in der gesamten Wirbelsäule. Begleitend zur Akupunktur behandelte ich Linus chiropraktisch. Im Bereich der diagnostizierten Kissing Spines setzte ich Moxa-Nadeln, um die Wirkung der Akupunktur zu intensivieren und tiefere Ebenen zu erreichen. Aufgrund der zahlreichen schweren Blockaden wiederholten wir diese umfassende Behandlung zwei Wochen später. Zusätzlich zeigte ich Iris Schauder Übungen, mit denen Sie die Halswirbelsäule und die Hüftgelenke mobilisieren konnte.  Sowohl die Übungen wie die Akupressur der markierten Punkte führte die Besitzerin konsequent fort.
Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Linus fing an, sich bei den anderen Pferden durchzusetzen und nahm langsam wieder an Gewicht zu. Begleitend fing Iris Schauder langsam an, Linus Konstitution an der Longe und durch Bodenarbeit aufzubauen. Auf meine Anregung wurde auch das Blut untersucht und es bestätigte sich meine Vermutung, dass Linus ein schwaches Immunsystem hat, da ihm Zink und Selen fehlte, die nun ergänzend gefüttert werden. Mitte 2010 war Linus Lunge fast frei. Und Iris Schauder fing an, ihren Wallach langsam wieder unter den Sattel zu nehmen.
Bis heute betreue ich Linus regelmäßig: Einmal im Monat besuche ich die beiden und behandle bei Bedarf. Iris Schauder stellt fest, dass ihr Pferd immer selbstbewusster wird. Er sieht wieder richtig gut und kräftig aus, seine Muskulatur kommt zurück. Er tritt sogar wieder richtig gut unter und läuft locker unterm Sattel. Eine erneute Blutuntersuchung ergab, dass er weiter Zink, Selen und Kupfer benötigt, um sein Immunsystem weiter aufzubauen. Obwohl es jetzt im Sommer die Zeit für Allergien ist, ist Linus weiterhin hustenfrei. Vor ca. 4 Wochen wagte Iris Schauder einen erneuten Versuch im Offenstall, da es in ihrem Stall auch Offenstallhaltung gibt. Hier fühlte Linus sich sofort wohl und war nach nur zwei Tagen der Boss. Wichtig zu erwähnen ist, dass Linus Zähne zwischenzeitlich von einem Zahnspezialisten gemacht wurden. Und sein Sattel musste seit es gesundheitlich wieder bergauf geht drei Mal neu gepolstert werden, da Linus an Muskulatur zugenommen hat.
 

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Überzeugende Erfolge durch Akupunktur und Chiropraktik: Das Distanzpferd "Karoi" gewinnt nach Akupunktur- und Chiropraktik-Behandlung seinen ersten 80-km-Ritt

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Karoi ist ein sechsjähriger Araberwallach des von Sybille Markert-Baeumer und ihrem Mann Fritz Markert geleiteten Gestüts Schilchernhof. Er ist eines der vielversprechenden Nachwuchspferde von Sybille Markert-Baeumer, deren Leidenschaft nicht nur den Arabern, sondern auch dem Distanzreiten gilt. Am 28. Mai sollte Karoi mit dem Glonntal-Ritt in Unterweikertshofen seinen ersten Distanzritt über 80 km laufen. Doch Karoi bekam in der Vorbereitung bereits nach 20 km Rückenprobleme, so dass es sehr zweifelhaft war, ob er seinen ersten langen Distanzritt überhaupt schaffen würde. Bei meiner Untersuchung stellte ich dann Blockaden nicht nur im Bereich der Lendenwirbelsäule, dem Becken und dem Kreuzbein, sondern auch in der Brustwirbelsäule fest. Das waren schon massive Befunde, und ich stellte eine vorsichtige Prognose in Hinblick auf die anstehende Herausforderung.

Nach der Behandlung, so beschreibt es Frau Markert-Baeumer, war der 80-km-Ritt für Karoi und seine Reiterin Natalie Kaiser jedoch beinahe ein Spaziergang. Er war den gesamten Ritt über topfit, zeigte beste Pulswerte und hatte am Ende sogar noch Lust, weiter zu laufen. Dass es für beide tatsächlich nur ein "Spaziergang" war, beweist auch die für den Distanzritt benötigte Zeit von 5 Stunden und 14 Minuten, mit der Natalie Kaiser und Karoi am Ende den 1. Platz belegten, gemeinsam mit Frau Markert-Bauemer und Charouf.
"Eine tolle Leistung von Astrid Reitz! Vielen Dank!", schrieb die erfreute Pferdebesitzerin in ihrer E-Mail an mich im Anschluss an den Distanzwettbewerb.

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Vorsorge: So erkennen Sie, ob Ihr Pferd Muskelverspannungen, Blockaden der Wirbelsäule oder andere Probleme hat

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 Pferde sind sehr sensible Lebewesen. Sie äußern Probleme und Schmerzen zwar nicht mit ihrer Stimme, aber fast immer viel früher als der Reiter diese im täglichen Umgang bemerkt.

Da es für uns Menschen nicht immer leicht ist, die Pferdesprache 1:1 zu verstehen, ist es gut zu wissen, dass man durch eine einfache Überprüfung erste Anzeichen für Probleme selbst erkennen kann. Dies können Hinweise auf Muskelverspannungen, Blockaden der Wirbelsäule aber auch Hinweise auf eine mögliche Erkrankung innerer Organe oder eine Stoffwechselstörung sein. Doch auch für diese präventive Maßnahme gilt: gewusst wie!

Zur Überprüfung benötigen Sie einen Kugelschreiber, das hintere Ende eines Bleistiftes oder einen Hufkratzer. Nun fahren Sie mit diesem Gegenstand zwei spezielle Linien am Körper Ihres Pferdes entlang. Die erste Linie beginnt hinter den Ohren des Pferdes, seitlich am Hals, ca. 3 Fingerbreit unterhalb des Mähnenkammes. Fahren Sie hier die Muskulatur mit mäßigem Druck ab. Verfolgen Sie diese Linie, wie in der Skizze gezeigt, einmal vor der Schulter um dort eine mögliche, verspannte Halsmuskulatur zu ertasten. Als nächstes überprüfen Sie in gleicher Weise die Rückenmuskulatur ca. eine Handbreit seitlich der Rückenmittellinie. Für die zweite Linie fahren Sie im Anschluss direkt über die Mittellinie des Rückens, also direkt über die Dornfortsätze.

Worauf sollten Sie beim Abfahren der Linien achten?
Hinweise auf Probleme in diesen Bereichen sind ein Ausweichen oder Einsinken des Pferdes, ein Anspannen der Muskulatur sowie Muskelzittern. Bei einem oder mehreren dieser Anzeichen sollten Sie Ihr Pferd rechtzeitig von mir oder einem anderen Spezialisten Ihrer Wahl überprüfen lassen. Berücksichtigen Sie bei dem Abfahren Ihres Pferdes bitte, dass Pferde dieses Vorgehen zunächst als ungewohnt empfinden und aus Unsicherheit reagieren können. Daher sollten Sie dieses Vorgehen zwei bis dreimal hintereinander wiederholen. Bei einer starken Reaktion vermindern Sie den Druck bzw. bei keiner Reaktion verstärken Sie den Druck etwas. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Eindruck, in welchen Bereichen Verspannungen und Blockaden vorliegen könnten. Es empfiehlt sich, diese Überprüfung der Empfindlichkeit nach einigen Tagen zu wiederholen. Sollte dann immer noch eine Reaktion vorhanden sein, ist es ratsam, einen Behandlungstermin mit mir abzustimmen, damit es nicht zu einem Verschleppen und Fortschreiten von Verspannungen kommt.

Wer in punkto Vorsorge noch einen Schritt weitergehen möchte, kann mein Angebot der regelmäßigen Vorsorge und Betreuung nutzen. Senden Sie mir bei Interesse bitte einfach eine eMail!
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Tipps rund ums Pferd


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Die tierärztliche Praxis für Akupunktur und Chiropraktik: Mit ganzheitlichem Therapieansatz, Betreuungs- und Vorsorgekonzept und durch das individuelle Zusammenspiel von Akupunktur, Akupressur, Chiropraktik, Cranio Sakraler Therapie und Lasertherapie können überzeugende Erfolge erzielt werden.